Online-Kurs: Montessori-Windelfrei und Trockenwerden neben der Kita und trotz Familienhektik

Was du bekommst:

  • Aufzeichnung des Online-Seminars Teil 1
    • Wie funktioniert Montessori-Windelfrei für Spätstarter?
    • Positive Töpfchen-Kommunikation
    • Was muss die vorbereitete Umgebung bieten?
  • Aufzeichnung des Online-Seminars Teil 2
    • Anwendung einer positiven Töpfchen-Kommunikation
    • Kleidung, Back-Ups und Windeln
    • Fortschritte erkennen
  • Aufzeichnung des Online-Seminars Teil 3:
    • Details für die Schritt-für-Schritt-Anleitung
    • “Wie starte ich, wenn”
    • Mein Kind war schon trocken/sauber und jetzt gibt es ständig Pannen
  • Mitgliederbereich mit den Aufzeichnungen, Zusammenfassung, Zusatzmaterialien, Checklisten und PDFs

29,00 

4.79 aus 5 basierend auf 14 Kunden
(14 Kundenbewertungen )

Kannst du mit deinem Kind mit Windelfrei beginnen:

  • Obwohl du im ersten Lebensjahr kein Windelfrei mit deinem Baby gemacht hast und dein Kind das Töpfchen noch gar nicht kennt?
  • Obwohl dein Kind jetzt in den Kindergarten geht?
  • Obwohl die Erzieherinnen Windeln bevorzugen und nichts von Sauberkeitserziehung vor dem dritten Geburtstag halten?
  • Obwohl du euer Familienleben manchmal hektisch ist, du Vollzeit arbeitest, du ein Baby daheim hast oder alleinerziehend bist?

Ja, na klar. Für Windelfrei ist es nie zu spät! 🙂

Montessori Kindergärten auf der ganzen Welt lassen die Windeln weg, sobald die Kinder laufen können. Mit 14 bis 18 Monaten sind die Kinder dann trocken und sagen Bescheid, wenn sie müssen oder setzen sich alleine auf die kleine Kindertoilette.

Im Montessori-Trockenwerden-Kurs möchte ich dir zeigen, wie auch du zuhause und neben dem Kiga Montessori-Windelfrei machen kannst, um das Trockenwerden zu unterstützen. Entspannt, gelassen, praktikabel!

Wie funktioniert Montessori-Windelfrei in der Kita?

Hier noch einmal die Details, wie das Trockenwerden in vielen Montessori-Kinderhäusern abläuft:

Sobald die Kinder sicher laufen können, besuchen die Kinder die Montessori-Kleinkindgruppe.

  1. Die Kinder kommen morgens in die Kita, sagen ihren Eltern Tschüss und ziehen mit Hilfe einer Erzieherin ihre Windeln aus und tragen Trainerhosen (dicke Baumwollunterhosen), Socken und Hausschuhe. Hosen darüber machen es schwieriger auf die Toilette zu kommen.
  2. Die Erzieherinnen merken morgens, ca. eineinhalb Stunden nach dem Ankommen, dass die Gruppe unruhig wird. Sie sagen zu ein oder zwei Kindern: „Es ist 10:30, es ist Zeit die Toilette zu benutzen.“ Die Kinder können das Toiletten-Angebot auch ablehnen.
  3. Die Kinder setzen sich auf eine kleine Bank und helfen beim Ausziehen der Schuhe und der Trainerhosen. Danach setzen sie sich auf die kleinen Kinder-Toiletten und bleiben solange sitzen, wie sie möchten. Sie können jederzeit aufstehen.
  4. Danach ziehen sie sich selbstständig (mit Unterstützung) trockene, saubere Unterhosen an, waschen ihre Hände und gehen wieder in den Spiel- und Arbeitsbereich.
  5. Nach und nach werden alle Kinder von den Erziehern eingeladen die Toiletten benutzen.

Dieses Toiletten-Angebot wird mehrmals täglich zu sinnvollen Zeiten unterbreitet.

Beispiele:

  1. „Es ist Zeit fürs Mittagessen. Wir gehen auf die Toilette, machen Pipi, waschen uns die Hände und dann können wir essen.“
  2. „Wir machen einen Mittagsschlaf. Wir gehen auf die Toilette, machen Pipi, waschen uns die Hände und dann lese ich eine Geschichte vor.“
  • Die Erzieherinnen sagen nie, auch wenn es die Körpersprache der Kinder verrät: „Ich denke, dass du mal aufs Klo musst.“
  • Mit Hilfe der Unterhosen spüren die Kinder, was es bedeutet, wenn es sich unten im Bauch so komisch anfühlt und was dann passiert, wenn man dann „loslässt“: Im Bauch gab es Pipi und dann wird die Kleidung nass. So lernen sie Ursache und Wirkung zu verstehen.
  • Nasse Hosen und das große Geschäft werden nie als „einen Unfall haben“ bezeichnet. Diese Beschreibung ist echten Unfällen, bei denen Beulen und Wunden entstehen, vorbehalten.
  • Es gibt keinen Zwang, das Töpfchen zu benutzen und keine Belohnungen, wenn etwas im Klo oder Töpfchen landet.

Nach und nach haben die Kinder mehr Erfolg und bleiben immer länger trocken. Nach einigen Wochen kündigen die Erzieherinnen die Toilettenzeit an, das Kind überprüft seine eigene Körperwahrnehmung und geht zur Toilette oder nicht.

Schließlich erreichen das Kind eine Phase, in welches es seinen Körper bewusst wahrnimmt, sodass es keine Erinnerung mehr brauchen. Dann geht das Kind einfach auf die Toilette, wenn es mal muss.

Die Krippenkinder lernen mit diesem Vorgehen „ganz nebenbei“ das Töpfchen/Klo zu benutzen und werden irgendwann zwischen 14 und 18 Monaten trocken.

Nicht jedes Montessori-Kinderhaus macht das so, aber sehr viele. Außerdem wird dieses Vorgehen in sehr vielen Kulturen dieser Welt sehr ähnlich angewendet.

Schön und gut: Aber wir haben keine Montessori-Kita!

Wahrscheinlich geht dein Kind in eine ganz normale Krippe oder Kita. Und vielleicht sagen eure Krippen-Erzieherinnen, dass sie gar keine Zeit haben mit den Kindern auf die Toilette zu gehen.

Sie werden wollen, dass dein Kind Windeln anbehält und verschieben alles auf die Kindergartenzeit ab 3 Jahre.

Du kannst Windelfrei für Spätstarter auch nachmittags neben dem Kita-Besuchen angehen. Kein Problem!

Die Kinder, die Montessori-Kitas besuchen, tragen während der Kita-Zeit keine Windeln und zu Hause Wegwerfwindeln. Du machst es einfach umgedreht: In der Kita (modifizierte) Windeln, zuhause keine Windeln!

Und nach ein paar Wochen oder Monaten kann dein Kind mit deiner Unterstützung sein neues Wissen in der Kita anwenden. Schwupps ist dein Kind tagsüber 100% ohne Windeln und 99% der Zeit trocken. Yay!

Stell dir mal vor, wie viel Wickelstreik, Feuchttücher, Müll, Geld und Waschmaschinenladungen ihr sparen werdet.

Montessori-Windelfrei für zu Hause

Mit der Aufzeichnung meiner beiden Online-Seminar möchte ich dir zeigen, wie auch du deinem Kind zu einem windelfreien Leben verhelfen kannst, sobald dein Kind laufen kann.

Darauf gehe ich in der ersten Seminar-Aufzeichnungen ein:

  • Warum empfiehlt Schweden nicht mehr, einfach auf das Trockenwerden zu warten, sondern das Töpfchen schon davor einzuführen?
  • Warum sind 50% der Weltbevölkerung mit einem Jahr windelfrei und trocken? Sollten wir das 1:1 kopieren?
  • Warum lohnt es sich auch für dein Kind und eure gesamte Familie, keine Windeln zu tragen? Was sind die gesundheitlichen, ökologische und finanzielle Vorteile?
  • Das sind die 6 wichtigsten Elemente für Montessori-Windelfrei für zu Hause
  • Welches Zubehör kann euch das Ohne-Windeln-Sein und Trockenwerden einfacher machen?
  • Was ist schädliche und was ist hilfreiche Töpfchen-Kommunikation? Was musst du beachten?

Darauf gehe ich in der zweiten Seminar-Aufzeichnung ein (18.12.2018 – 20:00 Uhr):

  • Wie sieht die positive Töpfchen-Kommunikation in der Praxis aus? Wie lade ich mein Kind aufs Töpfchen ein? Was kann ich tun, wenn es seine nassen Sachen nicht ausziehen möchte?
  • Wie kann ich die Erzieherinnen überzeugen?
  • Macht mein Kind Fortschritte?
  • Alles ging gut: Und jetzt gibt es nasse und dreckige Hosen!
  • Wie soll ich beginnen, wenn…
  • Mein Kind schon ein Jahr alt ist, aber noch nicht laufen kann.
  • Wenn ich Zwillinge habe.
  • Wenn ich ein kleines und ein großes Kind in Windeln habe, beide über ein Jahr alt.
  • Wenn ich ein Baby und ein Kindergartenkind zuhause habe.
  • Wenn wir schon Windelfrei im ersten Lebensjahr gemacht haben, es aber mit einem Abhaltestreik geendet hat, der andauert.
  • Wenn ich weiß, dass mein Kind nicht das Töpfchen benutzen möchte.
  • Wenn mein Kind das Töpfchen schon kennt, aber das große Geschäft nie darin landet.
  • Wenn mein Kind schon älter als drei Jahre alt ist.
  • Wenn mein Kind eine Behinderung hat.
  • Wenn ich schon sehr lange Windelfrei mit meinem Kind mache und das Töpfchen benutzen, aber ich nicht weiß, wie wir uns in Richtung Trockenwerden bewegen können.

Für wen ist der Trockenwerden-Kurs geeignet?

  • Der Trockenwerden-Kurs ist besonders geeignet für Eltern von Kindern, die im Laufalter sind (ca. 1 Jahr) und bis sie Vorschüler sind.
  • Der Kurs behandelt vor allem das Trockenwerden am Tag, weniger in der Nacht.
  • Auch wenn dein Kind am Tag schon lange ohne Windeln ist, es aber immer wieder nasse Hosen gibt, wirst du eine hilfreiche Tipps mitnehmen können.

Für wen ist der Trockenwerden-Kurs nicht geeignet?

  • Ich reiße das Thema Trockenwerden in der Nacht nur kurz an, aber werde es nicht bis in die Tiefe behandeln.
  • Über das Thema Teilzeit-Windelfrei von 0 bis 1 werde ich kurz reden, aber der Trockenwerden-Kurs ist vor allem für laufende Kinder geeignet.
  • Ich bin kein Fan von Laissez-Fair, aber auch nicht von langen Diskussionen. Falls du nicht die Verantwortung für den Alltag und die Umwelt deines Kindes übernehmen möchtest, dann ist der Trockenwerden-Kurs nicht für dich geeignet.
  • Ewig reden, meckern, schimpfen und laut werden haben eigentlich nur Nachteile. Falls du weißt, dass nicht gelassen und entspannt bleiben kannst, wenn dein Kind noch nicht sofort perfekt ist, dann ist das Windelnweglassen nicht für dich geeignet.

7-Tage-Geld-zurück-Garantie

Falls du das Gefühl hast, dass dir die zwei Online-Seminare keine hilfreichen Informationen geben konnten, dann erstatte ich dir gerne den Betrag bis zu einer Woche nach der Veranstaltung zurück. Keine Diskussion.

Für nur 29€

Der Montessori-Trockenwerden-Kurs kostet dich weniger als ein Monat Wegwerfwindeln. Je nach Alter deines Kindes kannst du bis zu 2 Jahre früher aufhören, Windeln zu kaufen. (Im Vergleich zu “einfach abwarten” und auf die die Mitarbeit der Kita hoffen, damit dein Kind mit 3,5 oder 4 Jahren keine Windeln mehr möchte, weil der Druck aus der Kita zu hoch wird.)

Mit Hilfe von Montessori-Windelfrei kannst du also bis zu 2 × 12 × 30 € = 720 € sparen. 😉

Hilf deinem Kind beim Trockenwerden

  • Entspannte Schritt-für-Schritt-Anleitung für Windelfrei für Spätstarter und das Trockenwerden.
  • Du erhältst viele praktisch anwendbare Tipps und Tricks.
  • Du erhältst die Aufzeichnung von drei Online-Seminaren (alle sind sind ca. 1,5 Stunden lang).
  • Alle drei Aufzeichnungen sind in Kapitel unterteilt, sodass du vor- und zurückspringen kannst, falls du dir gewisse Infos noch einmal anhören möchtest.
  • Töpfchen-Plan für berufstätige Eltern im PDF-Format
  • Einkaufsliste zum online abhaken
  • Online-Liste zum Abhaken: Wie viel positive Kommunikation und eine Töpfchen-freundliche Umgebung setzt du schon um?

4,5 Stunden Video-Material + Zusatzmaterial für nur 29€ kaufen

Häufig gestellte Fragen

Die zwei Seminare wurden online mit Hilfe von anschaulichen Folien und einer Webcam vorgetragen. Beide wurden aufzeichnet. Diese Aufzeichnungen kannst du im Mitgliederbereich als Video anschauen. Mit Hilfe von Kapiteln kannst du vor- und zurückspulen.

In diesem Online-Seminar stelle ich Tipps vor, die ich noch nicht auf Windelwissen geteilt habe. Natürlich bespreche ich vor allem die Grundlagen, aber die Infos werden euch auch bei Problemen mit nassen Hosen oder dem großen Geschäft weiterhelfen.

Ja, das Online-Seminar wird dir wertvolle Tipps und neue Ansätze geben können.

Ja, auf jeden Fall. Ich werde dir Zeichensprache, Bilderkarten und weitere non-verbale Kommunikationsmöglichkeiten vorstellen.

Ja! Im Windelwissen-Blog findest du viele Berichte von Eltern, die schon im ersten Lebensjahr Windelfrei gemacht haben und deren Kinder kurz nach dem ersten Geburtstag komplett trocken waren.

Hier findest du die Studie von deVries und deVries, die zeigt wie Kinder der Digo (Afrika) mit 12 Monaten vollständig und selbstständig trocken und sauber sind.

Hier findest du die im Online-Seminar zitierte Studie, die das Ausscheidungsverhalten von vietnamesischen und schwedischen Kindern vergleicht. Vietnamesische Kinder können ihre Blase mit 9 Monaten vollständige leeren, schwedische Kinder erst durchschnittlich mit 36 Monaten, was mit dem Beginn und der Art der Sauberkeitserziehung zusammenhängt.

Customer reviews

Bewertet mit 4.79 von 5 Sternen
14 Bewertungen
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14 Bewertungen für Online-Kurs: Montessori-Windelfrei und Trockenwerden neben der Kita und trotz Familienhektik

  1. 5 von 5

    (verifizierter Besitzer)

    bin hellauf begeistertmein Sohn ist 16,5 Monate und er mag keine Windeln seit er 9 Monate alt ist. Für das große Geschäft wurde er bereits von Geburt an abgehalten, dennoch hat sich in einer stressigen Zeit eine Verstopfung (bewusstes einhalten) entwickelt. Also möchte ich nun so schnell wie möglich komplett von den Windeln loskommen. Nur mit den kostenfreien Tipps aus dem Blog klappte es bereits innerhalb 1 Woche von "huch, was ist denn da unten los?" zu "ich muss jetzt gleich mal". Dennoch hatte der preiswerte Kurs für mich noch so viel mehr Infos über die Windeln hinaus, dass es sich für uns schon allein deshalb gelohnt hat. Von der Erziehung bis zur Kommunikation habe ich so viel Wertvolles mitnehmen können. Auch die Infos über Montessori waren super, obwohl ich mich damit eigentlich schon recht gut auskannte. Für das ganze Input bin ich so dankbar und kann es jedem zu 100 % weiter empfehlen. Auch die ganze Aufmachung mit den weiterführenden Links, Merklisten usw ist einfach spitze. Das muss alles unglaublich viel Arbeit gemacht haben. Kaum vorstellbar. Eigentlich ist der Kurs viel mehr Geld wert! Vielen Dank! Wir sind bestimmt bald trocken!

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    • WowWow, danke für diese nette und ausführliche Bewertung. Das freut mich, dass ich euch so gut helfen kann! :-)

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  2. 5 von 5

    StartOk danke. Ich finde dein Online Seminar total klasse und bin bis jetzt nur bei der Theorie. Also grosses Lob, auch wie es über die Verlinkungen funktioniert...echt Hammer. Ich werde sicher noch mehr bei dir lesen und lernen." Ok danke. Ich finde dein Online Seminar total klasse und bin bis jetzt nur bei der Theorie. Also grosses Lob, auch wie es über die Verlinkungen funktioniert...echt Hammer. Ich werde sicher noch mehr bei dir lesen und lernen."Ich finde dein Online Seminar total klasse und bin bis jetzt nur bei der Theorie. Also grosses Lob, auch wie es über die Verlinkungen funktioniert...echt Hammer. Ich werde sicher noch mehr bei dir lesen und lernen.
    Ich bin gespannt, was noch folgt.

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  3. 5 von 5

    (verifizierter Besitzer)

    Super hilfreich und motivierendEin sehr hilfreiches und praxisorientiertes Seminar. Viele hilfreiche Tipps, eine genaue Schritt für Schritt Anleitung, Beantwortung von Fragen aller Art und eine super hilfreiche persönliche Kommunikation bezüglich Fragen. Vielen Dank!

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  4. 5 von 5

    Absolut empfehlenswert!Motivierend, praxisbezogen, flexibel, entspannt, einfach umsetzbar und verständlich. Wir sind mitten drin im Trockenwerden und es macht dank dieses Kurses viel Spaß und ist total spannend. Man hat das Gefühl genau zu wissen, was man tun muss und ist auf jede Panne vorbereitet. Gut auch um am Ball zu bleiben!

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  5. 5 von 5

    Mittendrin statt nur dabei :)Super detailreich und verständlich erklärt, wir sind mittendrin in der Windelfreien Zeit und machen schon die ersten Fortschritte!Seit die erste E-Mail zu dem Seminar kam, hab ich mich darauf gefreut und bin nun mehr als zufrieden! Danke

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  6. 5 von 5

    Absolut hilfreichVerständliche Erklärungen mit gut recherchiertem Hintergrundwissen.
    Sehr guter Support, bei Fragen und Problemen wird sofort reagiert und Probleme werden zeitnah gelöst.
    Einfache und klare Anleitungen für Aufzeichnungen und Downloads von Folien etc.
    Nah am "Kunden" und Bedürfnissorientiert

    Herzlichen Dank dafür

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  7. 4 von 5

    EmpfehlenswertDas Video ist sehr informativ und empfehlenswert. Ich werde dennoch erst später mit dem trocken werden beginnen, denn laut Entwicklungspsychologie wird einem Kind erst zwischen dem 18-24 Lebensmonate der "Harn-Darm-Drang"
    bewusst. "Bei den meisten Kindern entwickelt sich zwischen dem 18. und dem 24. Monat durch Ausreifung der Pyramidenbahnen (Nervenbahnen zwischen Gehirn und Blase sowie Gehirn und Darm) die Wahrnehmung für eine volle Blase, das Harndranggefühl."

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    • Weitere StudienHallo Carmen,

      hier findest du die Studie von deVries und deVries, die zeigt wie Kinder der Digo (Afrika) mit 12 Monaten vollständig und selbstständig trocken und sauber sind:
      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/887331

      Hier die zitierte Studie, die das Ausscheidungsverhalten von vietnamesischen und schwedischen Kindern vergleicht. Vietnamesische Kinder können ihre Blase mit 9 Monaten vollständige leeren, schwedische Kinder erst durchschnittlich mit 36 Monaten, was mit dem Beginn und der Art der Sauberkeitserziehung zusammenhängt.

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23759503

      Liebe Grüße
      Julia

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  8. 4 von 5

    Gute Zusammenfassung und hilfreiche TippsIch war skeptisch was den Preis anging, habe es aber wegen der Geld-zurück-Garantie trotzdem ausprobiert. Ich habe über den Blog hinaus jede Menge weitere Tipps bekommen und eine Menge Hintergründe. Ich würde den Kurs allen meinen Freundinnen und Bekannten empfehlen wenn sie Fragen zu diesem Thema habe.

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  9. 5 von 5

    Super motivierend!Ganz tolle Anregungen zur Umsetzung und super Tips auch allgemeiner Art, zb zum Thema Kommunikation. Ich habe zwar nun mehr Bettwäsche, dafür aber sehr viel weniger Windelwäsche ;)
    Danke für dieses wundervolle Angebot!

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  10. 4 von 5

    Informativ und knappAlles wichtige zusammengefasst und praxisbezogen erklärt.
    Ich konnte nicht so viele neue Tipps entdecken, aber man konnte seine Fragen an Julia schicken und sie beantwortet sie in einem zweiten Seminar. Schon dafür hat sich der Preis gelohnt.

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    • Zwei weitere SeminareHallo Mlb,
      nach deiner Bewertung gab es noch zwei Seminare (insgesamt 3 Stunden) für diesen Kurs. Konntest du neue Informationen entnehmen? :-)
      LG Julia

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  11. 5 von 5

    Super Motivation und praktische TippsMein Sohn ist 13 Monate alt und wir nutzen tagsüber Stoffwindeln und nachts WWW. Obwohl er nun in die Krippe geht sehe ich nun einen Weg, wie ich mit ihm das Trockenwerden starten kann. Das Seminar hat viele praktische Tipps enthalten, auf die man nun zurückgreifen kann und man weiß in etwa, was einem bevor steht. Ich bin total motiviert nun direkt loszulegen und nicht weiter auf "was zu warten".

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  12. 5 von 5

    Sehr motivierendKlar und praxisbezogen!

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  13. 5 von 5

    Sehr hilfreich..Informativer Ratgeber und Begleiter beim Sauber werden.. spart in Zukunft Geldbeutel und Nerven..

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  14. 5 von 5

    Sehr informativIch fand das Video super spannend und der Preis lohnt sich wirklich.
    Habe einiges verstanden und möchte nun die Tipps umsetzen.

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    Antworten

    Mit dieser Frage könnte ich ein ganzes Buch (bestimmt 200 Seiten) füllen, weil es dort so viele Tipps und Tricks gibt, die alles einfacher machen: Sowohl für das Kind, als auch für die Eltern.

    Hier meine Zusammenfassung:

    Die Vorbereitung

    1. Lade dir den Windelfrei-Spickzettel für Früh- und Spätstarter herunter. Denn für Windelfrei ist es nie zu spät!
    2. Lese dir diesen Blogartikel durch: Das Geheimnis des Trockenwerdens unter drei Jahren!
    3. Kaufe ein super bequemes Töpfchen. Ich empfehle euch den MioPotty Töpfchen Stuhl von Bambino Mio. Das kann dein Kind auch ganz einfach selbst entleeren. Wenn dein Kind ein Geschwisterchen bekommt, dann könnt ihr es sogar als Abhalte-Töpfchen von 0 bis 6 Monate benutzen.
    4. Kaufe mindestens 15 Unterhöschen. Wenn dein Kind durch Bücher, Fernsehen oder Hörbücher Lieblingscharaktere hat, dann gerne auch mit Aufdruck.
    5. Kaufe 4 waschbare und wasserdichte Überhosen. Diese zieht ihr über die Unterhose, wenn ihr unterwegs seid oder wenn du dich gestresst fühlst. Ich empfehle die Milovia Überhose Größe 2, weil sie weich und bequem ist und auch nachts als Back-Up (Mullwindel als Einlage) verwendet werden kann. Falls dein Kind ein Geschwisterchen bekommt, dann könnt ihr diese Überhose auch im ersten Lebensjahr benutzen (Mullwindel als Einlage). FAQ: Warum Überhosen mit Laschen und Einlagen das beste Stoffwindelsystem ist. 
    6. Nimm dir zwei Tage vor oder nach einem Wochenende frei.
    7. Organisiere Hilfe (kochen, putzen, Babysitting der anderen Kinder) an diesen Tagen.
    8. Nimm dir drei bis vier Tage Zeit zum intensiv üben.

    Schlechte Zeiten zum Windeln weglassen:

    • zwei Wochen vor einem Urlaub, Umzug oder einer größeren Veränderung (Jobwechsel, neues Baby), ein Baby in den nächsten Wochen oder Monaten ist kein Hinderungsgrund, sondern sehr praktisch, weil beide Kinder von Windelfrei profitieren können 🙂
    • während einer schweren Erkältung, Husten, Schnupfen und eine leicht erhöhte Temperatur können allerdings auftreten

    Die Windeln weglassen und Trocken werden

    Eine etwas ausführlichere Anleitung findest du im Windelfrei-Spickzettel für Früh- und Spätstarter.

    • Wenn du sie unten herum nackig lässt, also ohne Hose und Unterhose, dann nur, wenn du bei ihr sein kannst. Wenn die Kinder nackig sind, können die Eltern schneller reagieren und zeigen, wo Pipi und das große Geschäft ab jetzt hingehören. Wenn sie anfängt Pipi zu machen, dann setze sie auf das Töpfchen. (Der Gedanke “Das Töpfchen ist ein geeigneter Ort um Pipi zu machen. Ich zeige es dir, wo Pipi und das große Geschäft hingehören.”)
    • Lauere nicht wie ein Adler, sondern tue so als wärst du super entspannt und würdest sie gar nicht wirklich beobachten.
    • Spiele entspannt mit ihr oder tue so als hättest etwas anderes zu tun, aber behalte sie trotzdem währenddessen im Auge.
    • Wähle ein Wort aus (Pipi-AA, Lulu, Töpfchen). Mit diesem Wort setzt du dein Kind aufs Töpfchen, wenn das Pipi los geht.
    • Du kannst auch sagen “Wenn du das nächste Mal musst, ruf laut MAMA PIPI-AA” (oder Töpfchen etc.) und zeige deinem Kind, wie es aufs Töpfchen klopfen kann, um Hilfe zu bekommen.

    Routine und Angebote fürs Töpfchen

    Geeignete Zeiten um das Töpfchen anzubieten entweder einfach jetzt schon in der Nackedeizeit einbauen oder dann in der normalen angezogenden Übungsphase (Nicht fragen, sondern sowas sagen wie “Oh es ist 10:30 – Töpfchenzeit” oder “Es gibt gleich essen. Wir machen Pipi, waschen die Hände und dann setzen wir uns hin zum Essen” => Routine) sind z.B.

    • nach dem Aufwachen
    • nach dem Frühstück
    • vor dem Hinausgehen
    • vor dem Mittagessen
    • vor dem Schlafen
    • nach dem Schlafen
    • nachmittags
    • vor dem Abendessen
    • vor dem ins Bett gehen/vor nach dem Baden

    Die Zeitspannen sollten zwei bis vier Stunden betragen. Falls ihr eher bei ca. 2 Stunden seid, könnt ihr nach und nach die Zeitspannen vergrößern.

    Kleidung und Back-Ups

    • Wenn sie das aufs Töpfchen auch nach zwei Tagen so gar nicht akzeptiert oder wenn eine Phase am Tag kommt, wo du nicht aufmerksam sein kannst, dann ziehe ihr Kleidung an. Nach 3 bis 4 Tagen solltest du auf jeden Fall zu Kleidung übergehen.
    • Mit Kleidung, die nass werden kann, bekommen die Kinder (auch die Eltern) einfach eine viel bessere Rückmeldung. Wegwerfwindeln saugen ja  alles sofort auf und es ist alles total trocken. Auch moderne Stoffwindeln mit dicken Einlagen fühlen sich maximal ein bisschen feucht und hautwarm an, das stört die meisten Kinder nicht und es ist wie bei den Wegwerfwindeln nur eine geringe Rückmeldung.
    • Im Kinderwagen kannst du eine wasserdichte Unterlage hinlegen und ein Handtuch oder nur eines von beiden. Wenn ihr z.B. einkaufen geht und sie herumläuft, dann kannst du auch noch so eine wasserdichte Überhose (die du bestellt hast) über die Unterhose ziehen.

    Nasse Hosen? Ja, die wird es geben, sie sind Teil des Lernens.

    Hier eine Tabelle, wie lange ihr Pi-Mal-Daumen nasse Hosen haben werden (in den ersten Tagen 4 oder 5, danach geht es sehr schnell zu ein oder zwei am Tag herunter):

    Meine wichtigsten Tipps fürs Trocken werden

    • Besorge dir viele, viele Unterhosen und Hosen zum Wechseln für zu Hause, unterwegs und in der Kita.
    • Setze auf externen Schutz: Dicke Handtücher oder Unterlagen für Sofa und Bett, Unterlage für Kiwa und Autositz.
    • Ziehe unterwegs oder wenn du dich gestresst/genervt fühlst eine wasserdichte Überhose über die Unterhose.
    • Bei Kindern über zwei Jahren, die schon an Wegwerfwindeln gewöhnt waren, kann es helfen die Unterhosen für zwei bis vier Wochen wegzulassen, da sie zu sehr an Windeln erinnern.
    • Sage deinem Kind, was du erwartest, wie es Bescheid geben kann: “Sag Mama Pipi-AA oder klopfe aufs Töpfchen” (und zeige, wie das Klopfen aufs Töpfchen funktioniert)
    • Schimpfe nicht, meckere nicht, keine Bestrafungen! Auch schlechte Laune, Wut und grob sein helfen wirklich, wirklich nichts. Wenn du negative oder genervte Gefühle in dir spürst, dann ziehe eine wasserdichte Überhose über die Unterhose und lasse dein Kind einfach eine Zeit lang machen.
    • Nimm nasse Hosen entspannt, denn sie gehören dazu.

    Lade dir hier den Windelfrei-Spickzettel für Früh- und Spätstarter herunter.

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    Du befindest dich wahrscheinlich gerade in Phase 1a:

    • Nimm dir täglich 30 Minuten Zeit, lege dein Baby auf einer wasserdichte Unterlage mit einem saugendem Tuch unter dem Popo und lasse dein Kind nackig strampeln.
    • Jedes Mal, wenn dein Baby macht, sagst du dein Signal (Pipi, Lulu, Pssss, Pfff oder ähnliches).
    • Nach einer Woche kannst du dir auch mal die Zeiten aufschreiben.
    • Wenn du einen Rhythmus erkennst, dann kannst du auf die Zeit schauen und wenn es wieder soweit ist, dass ein Pipi kommt, kannst du schauen, ob du ein Signal erkennst (wird ruhiger, wird unruhiger, bekommt einen besondern Blick). Natürlich gibst du weiterhin dein Signal.

    Das Wissen deines Babys, welches Signal du gibst und dein Wissen über seine Signale werden euch bei Phase 1b und 2a helfen.

    Phase 1b (“abhalten”) ist optional. Wenn du dein Baby gerne abhalten magst, kannst du sofort anfangen, wie zum Beispiel direkt nach dem Aufwachen, weil dieses Pipi sehr sicher ist. (Dabei auch dein Signal sagen.) Oder nach dem Essen, Tragen oder dem Mittagsschläfchen. Suche dir eine Situation aus. Nach einer Woche kannst du eine weitere Situation hinzunehmen.

    Du kannst jetzt schon das Mini-Töpfchen (Töpchen-Einsatz) einführen und dein Baby zwischen deine Beine auf das Mini-Töpfchen setzen, es gut stützen oder an deinen Bauch anlehnen lassen. Sobald du denkst, dass dein Baby kooperativ ist und genügend Körperspannung hat, kannst du auch das normale Töpfchen ausprobieren (Phase 2a).

    Nach und nach kannst du mehr Standardsituationen oder Familiensituationen mit dazunehmen.

    Sobald dein Baby krabbelt fängst du an ihm 30 Minuten pro Tag Zeit ohne Windel in Unterhose/Hose zu geben. Diese Zeiten verlängerst du jede Woche um mindestens 15 Minuten.

    Zum ersten Geburtstag oder ein paar Wochen später kannst du die Windeln tagsüber komplett weglassen und dein Kind Unterhosen tragen lassen. Unterwegs benutzt ihr wasserdichte Unterlage oder wasserdichte Überhosen, falls ihr euch nicht getraut “ohne alles” das Haus zu verlassen.

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    Ich empfehle normale Unterhosen. Bei Bedarf kann man zwei übereinanderziehen.

    Ich lasse von Popolini gerade Unterhosen mit zwei weiteren Baumwollschichten produzieren, die sind dann quasi wie zwei Unterhosen übereinander.

    Die Trainer von Bambino Mio, die ich im Shop habe, sind vor allem für Mädchen sehr praktisch. Bei Jungs kann es passieren, dass es vorne feucht wird. Bei Mädchen wird es schön mittig nass.

    Wenn man unterwegs ist oder sich gestresst fühlt, kann man einfach eine wasserdichte Überhose (z.B. Milovia) über die Unterhose/Trainerhose ziehen. Das wird richtig feucht, schützt aber den Boden/Sofa und das Kind bekommt eine richtig gute Rückmeldung über seine Körpervorgänge. 🙂

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    Falls dein Kind jünger als ein Jahr ist, dann wähle dir zunächst jeden Tag eine Zeit aus, in der dein Kind besonders fröhlich und offen für neue Erfahrungen ist. Das Ziel ist nicht, dass unbedingt etwas im Töpfchen landet, sondern dass dein Kind das Töpfchen akzeptiert. Erst im nächsten Schritt erhöhst du die Angebote und versuchst den Rhythmus deines Kindes kennenzulernen. Mehr kannst du im Windelfrei-Spickezettel erfahren.

    Für alle Kinder gilt: Lass das Töpfchen zur Routine werden, in dem du es fest in eure Tagesroutine einbaut.

    Sage jeden Morgen: “Guten Morgen mein Schatz. Wir gehen aufs Klo, dann Hände waschen, dann Frühstücken.” Und wenn er nicht will, dann sage so etwas wie “Wir probieren es später noch einmal.”

    Weitere Beispiele:

    • “Wir gehen aufs Klo, dann Hände waschen, Schuhe anziehen und dann gehen wir auf den Spielplatz.”
    • “Wir gehen aufs Klo, dann waschen wir die Hände, dann essen wir Mittagessen.”

    Du selbst solltest natürlich auch mitmachen und auch das “Töpfchen für Erwachsene” benutzen und dir die Hände waschen. 🙂

     

     

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    Bitte schimpfe oder meckere nicht, da es nicht hilft. Auch schlechte Laune und eine wütende Stimme helfen euch nicht weiter.

    Die nasse Hose ist Rückmeldung genug. Wechselt im Badezimmer die Hosen, lasse dir auf jeden Fall von deinem Kind helfen und biete danach noch einmal das Töpfchen an, weil oft nicht das gesamte Pipi herauskommt.

    Wenn es gerade viele Unfälle gibt, dann ziehe im eine Unterhose an und eine wasserdichte Überhose darüber, zum Beispiel diese hier. Eine Überhose darüber gibt einen gewissen zusätzlichen Schutz, dass du unterwegs oder bei anderen stressigen Zeiten entspannter sein kannst. Ja, es wird sehr nass und du musst die Überhose bei einem verpassten Pipi vorsichtig abmachen. Aber die Rückmeldung ist für dein Kind und auch für dich (aka “Naja, er hat ja eh eine Windel an.”) viel größer als bei normalen Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln.

    Andere Varianten sind normale Pull-Up-Wegwerfwindeln mit Wasser vollaufen zu lassen und dann den Superabsorber rauszuholen (hinten einen Schnitt machen). Du kannst außerdem waschbare Schwimmwindeln als Überhose zu nutzen.

    Lasse dein Kind trotzdem wann immer es geht in Unterhose oder Unterhose und Hose.

    “Lauere” nicht auf sein Pipi. Sondern setze freundlich aber bestimmt alle zwei bis vier Stunden eure Routine um und mache das Töpfchen zur Normalität. Nimm Unfälle entspannt. Sie gehören dazu.

     

     

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    Praktische Töpfchenzeiten sind z.B.

    • direkt nach dem Aufstehen,
    • nach dem Frühstücken,
    • vor dem Mittagessen,
    • vor dem Mittagsschlaf,
    • nach dem Schlafen,
    • vor dem Rausgehen,
    • vor dem Abendessen,
    • vor dem Schlafen.

    Beginne mit ein oder zwei Töpfchenzeiten. Nehme dann nach und nach neue Zeiten hinzu. Versuche den Rhythmus deines Kindes kennenzulernen. Entwickelt eine Routine, die es euch erlaubt, alle zwei bis vier Stunden das Töpfchen oder die Toilette aufzusuchen.

     

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    Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du deinem großen Kind nett, freundlich und klar erklärst, dass du ab jetzt keine neuen Windeln mehr kaufst, wäschst oder wechselst. Windeln, egal ob Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln, haben gewisse Nachteile (Gesundheit, Kosten, Müll), die wir Erwachsenen überblicken können, genauso wie wir die Nachteile von Süßigkeiten, Fernsehen und Alkohol überblicken und Entscheidungen treffen. Manche Dinge sind in Maßen und in einem gewissen Alter okay. Als Eltern dürfen wir Nein sagen und unserem Kind helfen ihre Gewohnheiten zu verändern.

    Versuche deinem Kind beim aufs Töpfchen gehen genauso viel oder sogar noch mehr Aufmerksamkeit zu geben wie dem kleinen Geschwisterchen beim Wickeln. Viele Eltern berichten, dass es ihnen sehr geholfen hat, dass sie auch mit dem kleinen Geschwisterchen mit Teilzeit-Windelfrei begonnen haben. Dabei halten sie das Baby nach dem Wickeln (alle zwei bis vier Stunden) übers Waschbecken oder ein Mini-Töpfchen und bieten an dort Pipi und das große Geschäft zu erledigen. “Schau, deine kleine Schwester macht Pipi auch ins Töpfchen. Die Windeln hat sie noch an, weil sie klein ist und wir üben müssen. Kannst du es deiner kleinen Schwester zeigen wie das Töpfchen funktioniert?”

    Hier findest du mehr Infos: www.windelwissen.de/windelfrei

    Oder komm in die Teilzeit-Windelfrei-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/teilzeit.windelfrei/

    Alles Gute! 🙂

     

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    Ich empfehle normale Unterhosen. Bei Bedarf kann man zwei übereinanderziehen.

    Ich lasse von Popolini gerade Unterhosen mit zwei weiteren Baumwollschichten produzieren, die sind dann quasi wie zwei Unterhosen übereinander.

    Die Trainer von Bambino Mio, die ich im Shop habe, sind vor allem für Mädchen sehr praktisch. Bei Jungs kann es passieren, dass es vorne feucht wird. Bei Mädchen wird es schön mittig nass.

    Wenn man unterwegs ist oder sich gestresst fühlt, kann man einfach eine wasserdichte Überhose (z.B. Milovia) über die Unterhose/Trainerhose ziehen. Das wird richtig feucht, schützt aber den Boden/Sofa und das Kind bekommt eine richtig gute Rückmeldung über seine Körpervorgänge. 🙂

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