Löst sich Mekonium aus den Stoffwindeln?

Der erste Stuhlgang deines Babys wird sehr zäh, sehr schwarz und sehr klebrig sein. Alle Neugeborenen entleeren in den ersten Tagen nach der Geburt ihr sogenanntes Kindspech – auch Mekonium genannt.

Mekonium ist eine Mischung aus eingedickter Gallenflüssigkeit, abgeschilferter Haut und Fruchtwasser. Es ist der geruchsärmste Stuhlgang, den du je bei deinem Baby erleben wirst. Du glaubst gar nicht, wie viel Stuhlgang sich in so einem kleinen Bauch verstecken kann. Wenn du im einen Moment denkst „jetzt ist alles raus“ – kommt noch eine Ladung hinterher. Dafür ist dieses Vergnügen nicht von allzu langer Dauer. Im Idealfall kommt schon nach 24-36 Stunden zunächst Übergangsstuhl und schließlich normaler Muttermilchstuhlgang hinterher.

Mekonium ist so klebrig, dass es sich mit höchster Freude an alles heftet, was nur in die Nähe kommt. So sehr Mekonium auch an der Haut haftet, so einfach löst es sich mit Hilfe deiner Waschmaschine. Aus Mikrofaser geht es ohne Rückstände heraus, in Baumwolle und Bambus hinterlässt es manchmal dunkle Flecken, allerdings weniger als Muttermilchstuhl. Diese Flecken gehen mit ein paar Tricks (Fleckenmittel und Sauerstoffbleiche) ziemlich einfach wieder heraus.

Mit einem wegwerfbaren Windelvlies kannst du den direkten Kontakt von Kindspech und Stoffwindel minimieren.

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