Beste Vorsorge für dein Baby: 6 wichtige Tipps für alle Eltern

Gut für dein Kind vorsorgen: Gesundheitlich, emotional, materiell und finanziell.

Als (werdende) Eltern machen wir uns täglich Gedanken darüber, was wir tun können, damit es unseren Kindern immer gut geht. Wie können wir sie am besten dabei unterstützen, ein unbeschwertes und glückliches Leben zu führen?

Gesunde Mama – gesundes Baby!

Bei dieser Frage steht zunächst natürlich die Gesundheit der werdenden Mutter und des Kindes im Vordergrund. Eine gewissenhafte gesundheitliche Vorsorge gehört bei uns in Deutschland zum Standard:

  • Wir besuchen während der Schwangerschaft selbstverständlich die Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt oder der Hebamme unseres Vertrauens.
  • Allein oder gemeinsam mit unserem Partner besuchen wir den empfohlenen Geburtsvorbereitungskurs.
  • Natürlich achten wir außerdem auf gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, genug Ruhe und immer wieder frische Luft, während wir schwanger sind.
  • Nach der Geburt geht es für unser Kind mit den U-Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt und für uns selbst mit jährlichen Besuchen beim Frauenarzt weiter.
Finanzielle Vorsorge Baby

Emotional und finanziell für dein Baby vorsorgen

Zu einem glücklichen Leben gehört noch mehr als Vorsorgeuntersuchungen und eine gesunde Ernährung. Weder ideell noch materiell soll es unserem Kind im Alltag an etwas fehlen: Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe, passende Kleidung, entwicklungsförderliches Spielzeug und gemeinsame Ausflüge wollen wir ihm bieten.

Stück für Stück wollen wir unser Kind befähigen, ein eigenes selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dazu gehört, eine Ausbildung zu machen oder zu studieren, von zu Hause auszuziehen und vielleicht sogar längere Auslandserfahrungen sammeln zu können.

Um das zu schaffen, brauchen Kinder eine starke emotionale Basis. All diese Schritte kosten aber auch Geld. Neben einer gesundheitlichen Vorsorge braucht es deshalb auch eine finanzielle Vorsorge für dich und dein Baby.

In diesem Blogartikel findest du die 6 besten Tipps von Babett von www.babettgruen.de, wie du bestmöglich für dein (ungeborenes) Baby vorsorgen kannst: gesundheitlich, emotional und finanziell!

Babett Grün ist Mama von zwei Kindern (5 und 7 Jahre) und schwanger mit ihrem dritten Kind. Sie ist Familien-Finanz-Expertin und Gründerin des Familien-Finanz-Kurses: Deutschlands ersten Onlinekurs für Familien, der komplett ortsunabhängig besucht werden kann. Babetts Anliegen ist es Müttern zu mehr (finanzieller) Stärke, Verantwortung und Unabhängigkeit zu verhelfen.

Du möchtest die Tipps dieses ausführlichen Blogartikels kurz und knapp auf einen Blick* sehen? Klicke hier:


Ab jetzt hat Babett das Wort:

1) Superheldinnen lernen, Nein zu sagen!

„Stell dich nicht so an!“, „Das wird schon!“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ – wir alle kennen solche Sprüche aus unserer Kindheit und viele von uns haben sie verinnerlicht. Auch mich haben diese Sätze lange Zeit begleitet.

Früher dachte ich, ich sei eine besonders gute Mama, wenn ich möglichst viel für meine Kinder tue und dabei auch regelmäßig über meine Grenzen gehe. Ich sei dann ein besonders guter Mensch, wenn ich selbst immer zurückstecke, um für andere da zu sein. Ich konnte mir ganz schwer die Erlaubnis geben, mich gut um mich selbst zu kümmern. Auf mich selbst zu achten.

Erst nach der Geburt meiner Tochter musste ich lernen umzudenken: Zu den Bedürfnissen meines 2,5-jährigen Sohnes kamen die meiner Tochter hinzu. Und neben dem obligatorischen Schlafmangel lastete jetzt auf mir der doppelte Druck, eine Superheldinnenmama zu sein. Eine Supermama, die für alle da ist – außer für sich selbst. Schmerzhaft musste ich die Folge von diesem fehlgeleiteten Ehrgeiz erfahren: Ich bekam depressive Verstimmungen.

Ich wusste damals überhaupt nicht, wie ich aus diesem Zustand aus eigener Kraft wieder herauskommen sollte. So fand ich mich nach ein paar Monaten bei einem Arzt wieder, der mir Antidepressiva verschreiben wollte.

Damals spürte ich zum ersten Mal, wie wahr und wichtig der Grundsatz ist:

„Nur wenn du gut für dich sorgst, kannst du für dein Kind sorgen.“

Auch Superheldinnenmamas dürfen straucheln und mal die Beine hochlegen: Ja, das sollen sie sogar! Denn nur so können sie wieder mit ganzer Kraft losfliegen und Vorbild für ihre Kinder sein. Dieses Umdenken gelingt natürlich nicht von heute auf morgen. Die Frage, wie ich gut für mich selbst sorgen kann, begleitet mich auch heute noch. Vielleicht dauert dieser Lernprozess so lange wie der Aufbau meiner Rente.

In der Schwangerschaft mit unserem dritten Kind merke ich wieder, dass ich mir regelmäßig etwas gönnen muss, dass ich mich noch mehr um mich kümmern muss. Die Anforderungen an den Körper sind noch größer geworden: Denn ich kümmere mich um meine beiden Kinder und zusätzlich wächst gerade ein dritter kleiner Mensch in meinem Bauch heran.

Zeit, Ruhe, Körperpflege, nette Kontakte und Bewegung an der frischen Luft helfen mir, gut zu mir zu sein. Aber was am meisten hilft und mir gleichzeitig am schwersten fällt, ist Nein zu sagen. Deshalb führe ich mir immer wieder vor Augen: Ein „Nein“ zu jemand anderem ist immer auch ein „Ja!“ zu mir selbst.

„‚Nein‘ ist ein ganzer Satz. Er braucht keine weiteren Erklärungen.“

Verfasser unbekannt

Mit Kindern komme ich immer wieder an meine Grenzen. Sie fordern mich und „verlangen“ mir manchmal unheimlich viel ab. Und das ist auch richtig so. Es ist meine Aufgabe, rechtzeitig auf die Pausetaste zu drücken und Unterstützung einzufordern, wenn ich sie brauche. Was nützt meinen Kindern eine ausgebrannte, depressive Mutter? Und das nur, weil sie nicht laut und deutlich „Nein!“ sagen kann.

Stattdessen profitieren Kinder davon, wenn sie Vorbilder haben, die nicht nur auf ihre Mitmenschen, sondern auch auf sich selbst achten. Die ihnen beibringen, dass es normal und gesund ist, sich gut um sich selbst zu kümmern. Die ihnen zeigen, dass auch Indianer Schmerz spüren und sogar Supermamas mal eine Pause brauchen.

2) Eltern-Kind-Energiebooster: Bekommt dein Baby alles, was es braucht?

In einer Schwangerschaft ist jedem klar, dass werdende Mütter zum Wohle ihres Babys Ruhe brauchen. Stress, wenig Schlaf, ungesundes Essen, Flüssigkeitsmangel – all das raubt dir und deinem Kind die Energie, die ihr für eine gesunde Entwicklung in der Schwangerschaft benötigt. Aber wie sieht es danach aus?

Wenn das Baby auf der Welt ist und größer wird, ist der Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Eltern und Kind nicht mehr unmittelbar nachvollziehbar. Aber er ist trotzdem noch da: Haben Mama und Papa Energie und kümmern sie sich gut um sich selbst, können sie auch gut für ihr Kind da sein.

Tu dir also regelmäßig etwas Gutes: Achte auf deine Bedürfnisse und fülle deine Energiereserven immer wieder auf. Das kommt deinem Kind zugute.

3) Vorsorge für das Alter: Denkst du langfristig an das Wohlergehen deines Babys?

Aus deinem Bauchbaby wird erst ein Säugling, dann ein Kleinkind mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Aus dem Kleinkind wird ein Kindergartenkind und schließlich ein Schulkind.

Die Zeit rast förmlich vorbei. Und wie sich die Bedürfnisse deines Kindes immer weiter verändern, so reift auch sein Wunsch, sich immer selbstständiger seine Umgebung zu erschließen. Erst durch beobachten und greifen, dann robbend oder krabbelnd und schließlich rennend und durch Sprache. Ehe du es dich versiehst, lernt es Fahrrad fahren, und ein Wimpernschlag später wird es Zeit für den Führerschein.

Finanzielle Sicherheit für dein Kind

Die Kinder bei ihrer Entwicklung zu unterstützen, kostet manchmal nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Eltern müssen ihre Kinder auch über das 18. Lebensjahr hinaus finanziell unterstützen. Und das bis sie ihre erste Ausbildung oder das Masterstudium abgeschlossen haben. Wusstest du, dass Kinder während des Studiums laut der Düsseldorfer Tabelle abhängig vom Verdienst ihrer Eltern Anspruch auf bis zu 735 € Unterhalt haben?

Ich bekomme bei meiner Arbeit als Finanzcoach deswegen sehr häufig die Frage: „Wie kann ich Geld für mein Kind optimal anlegen?!“

Früher habe ich den Eltern, die mich das fragten, immer mit handfesten Anlageideen geantwortet. Aber es gibt Punkte bei der richtigen Vorsorge für dein Kind, die viel weitreichender sind als die richtige Geldanlage.

Für dich selbst vorsorgen

Wir werden immer älter, gleichzeitig kommen immer weniger potenzielle Rentenzahler nach. Wir werden aufgrund des demografischen Wandels wahrscheinlich nicht mehr genug Rente bekommen, um davon (gut) leben zu können. Gerade wir Mütter haben das größte Risiko, in Deutschland an Altersarmut zu leiden. Warum? Weil wir weiblich sind und Kinder haben:

Frauen arbeiten durchschnittlich weniger, arbeiten mehr in Teilzeit und arbeiten in schlechter qualifizierten Jobs als Männer. Noch dazu kommt der „Gender Pay Gap“: ein Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen – nur wegen des Geschlechts.

Um gut für dein Baby vorzusorgen, solltest du erst einmal für dich vorsorgen! Denn dein Kind muss sich finanziell um dich kümmern, wenn du einmal alt bist: Erwachsene Kinder sind gesetzlich verpflichtet, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für den Unterhalt ihrer Eltern zu sorgen.

Kinder müssen je nach Höhe ihres Einkommens für ihre Eltern im Pflegefall aufkommen. Und die Pflege- und Unterbringungskosten können sehr hoch sein! Falls Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichen, holt sich der Staat das Geld bei den Kindern zurück, die im Zweifel auch auf ihr gespartes Vermögen zurückgreifen müssen.

Möchtest du später deine Rente, deine Pflege und deine Beerdigung selbst zahlen können? Oder möchtest du, dass deine Kinder dafür in die Pflicht genommen werden?

Ich finde es mindestens so wichtig, finanziell für den eigenen Lebensabend vorzusorgen wie für das Erwachsenwerden meiner Kinder und ihre Ausbildungen. Denn ich sehe meine Kinder nicht als „Investition“, die später einmal Geld abwerfen soll. Meine Rente, meine Pflege und meine Beerdigung möchte ich selbst bezahlen können.

Dabei macht es einen riesigen Unterschied, wann ich anfange, Geld zurückzulegen und anzulegen. Je eher man beginnt, desto schneller bekommt man das nötige Geld zusammen beziehungsweise desto kleiner können die monatlich gesparten Beträge sein.

4) Glaubenssätze hinterfragen: Was gibst du an deine Kinder weiter?

Du vererbst deinem Kind nicht nur blonde Haare oder dein Zeichentalent. Auch deine Realität gibst du an deine Kinder weiter. Wenn du denkst, dass vermögende Menschen schlechte Menschen sind, gibst du diese Einstellung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an deine Kinder weiter. Wenn du Geld für die Wurzel allen Übels hältst, wird es das erst einmal auch für deine Kinder sein.

Genauso kannst du an deine Kinder weitergeben, vermögenden Menschen gegenüber aufgeschlossen zu sein, vielleicht sogar von ihnen etwas abzuschauen und mit dem eigenen Vermögen Gutes zu tun.

Unsere Kinder übernehmen ganz selbstverständlich unsere Glaubenssätze. Solche Muster dienen dazu, im Alltag wiederkehrende Entscheidungen schnell zu treffen. Das Gehirn muss nicht ständig Energie aufwenden, Entscheidungen können automatisch ablaufen. Zuerst einmal wird in unserem Hirn gespeichert: „Es macht Sinn zu übernehmen, was unseren Eltern half zu überleben.“ Wenn Kinder sich von den Glaubenssätzen ihrer Eltern lösen möchten und ihre eigene Realität schaffen wollen, gelingt das nur mit einem Kraftaufwand.

Wollen wir also gut für unsere Kinder vorsorgen, dann ist es sinnvoll, bei unseren Glaubenssätzen zu beginnen. Immer wieder gilt es im Alltag zu hinterfragen: Wann steht uns unsere Einstellung im Weg und welcher Glaubenssatz hilft dabei, unsere Ziele zu erreichen?

5) Machen statt reden: Bist du ein gutes Vorbild?

Kinder lernen durch Nachahmung. Wenn ich stundenlang über gewaltfreie Kommunikation spreche, aber bei jeder möglichen Gelegenheit meinen Partner anmaule, dann bleibt bei meinem Kind nicht die Theorie hängen. Im Gegenteil: Es nimmt mein Handeln zum Vorbild und wird die Art und Weise, wie ich mit meinem Partner kommuniziere, als Standard übernehmen.

Und genauso ist es beim Thema Geld: Wenn du dich um deine Geldangelegenheiten kümmerst, dann wird sich auch dein Kind voraussichtlich gut um seine finanziellen Angelegenheiten kümmern. Du kannst am besten für dein Kind vorsorgen, indem du ihm vorlebst, wie du gut für dich vorsorgst.

Dein Kind lernt in sich zu investieren, wenn du ihm vorlebst, wie du in dich investierst. Dazu braucht es nicht vieler Worte. Sei gut zu dir und dein Kind ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gut zu sich. Sorge gut für dich vor und dein Kind wird es für sich ebenso tun.

6) Zinseszinseffekt: Bringst du deinem Kind bei, was es fürs Leben braucht?

Wer nichts weiß, muss alles glauben. Nur wer finanzielle Bildung erhält, kann selbstbestimmte und unabhängige Entscheidungen treffen. Wer sich damit nicht beschäftigt, wird sich immer auf die Meinung anderer verlassen müssen. Und das wird über unsere komplette Lebenszeit richtig teuer.

Wenn du als Elternteil Angst vor dem Umgang mit Geld hast oder dich mit dem Thema nicht beschäftigst, wird es dein Kind wahrscheinlich auch nicht tun. Wir übernehmen unbewusst die Muster unserer Eltern.

Deswegen ist es so wichtig, dich und deine Kinder zu bilden: wie wir mit Geld umgehen können, warum wir Geld sparen, wie wir investieren, wie wir Geld verdienen. Zu lernen, was der Zinseszinseffekt ist, wie er funktioniert, wie wir unser Geld gegen die Inflation schützen können und was eine profitable Geldanlage ausmacht, gehört zu finanzieller Bildung.

Mir ist es wichtig, Kindern beizubringen, dass sie finanziell nicht von uns abhängig sind, sondern schon frühzeitig lernen können, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Denn wenn ein Kind lernt immer auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen zu sein, wird es sich schwerer tun, selbst genug Geld für seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Erziehung zu finanzieller Selbstständigkeit gelingt schon bei den Kleinen: Mein Sohn lernt zum Beispiel gerade, was er tun kann, um sich das nächste Spielzeug selbst zu kaufen.

Vielleicht erlebst du so auch gemeinsam mit deinem Kind einen weiteren Zinseszinseffekt: Wenn der bewusste Umgang mit Geld Spaß macht, lohnt sich das über die Jahre auf jeden Fall.

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Ich habe Babett beim Aufbau ihrer Webseite technisch unterstützt und helfe ihr gerne mit meiner Reichweite, gegen Altersarmut bei Frauen zu kämpfen.

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