Poste niemals Babytrage! Survival-Guide für die Mama-Baby-Internet-Szene

Poste niemals Babytrage! Survival-Guide für die Mama-Baby-Internet-Szene

Du hast entdeckt, dass es im Internet richtig viele Blogs, Foren und Facebook-Gruppen für (alternative) Mütter gibt?

Du freust dich, dass du dich endlich mit anderen Eltern über dein Leben als Mama austauschen kannst? Du möchtest über dein süßes Baby berichten? Dir brennen tausend Fragen auf den Lippen?

Du möchtest gleich etwas posten?

Dann solltest du folgende Regeln beachten (Warnung: Dieser Beitrag kann ohne Humor und Selbstironie zu spontanen Verwirrungen führen.):

1. Schreibe nie etwas zu Babytragen

Das ist Regel Nummer Eins und gleichzeitig die wichtigste Regel:

Poste nie etwas über eure Babytrage.

Es gibt immer irgendeine Mama, die eine bessere Babytrage daheim hat als du, die findet, dass dein Baby in deiner Trage schlecht sitzt, die deinem Baby eine zukünftige Hüftdysplasie heraufbeschwört (“Ich war aber schon beim Hüftscreening, mein Kind sitzt bequem, die Beine hängen nicht herunter, der Rücken ist gestützt und ich lasse mein Kind nie lange in einer Position” gilt da nicht!) oder die dir allgemein alles madig reden wollen.

Du trägst dein Baby, es ist so schön, dein Kind ist so niedlich, du sagst etwas schönes, etwas über das man sich mitfreuen darf:

Mia ist endlich, endlich in der Babytrage eingeschlafen. Schaut mal wie süß! [Bild – Stelle dir eine M**duca oder Erg*B*by vor.]

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

Also ich persönlich würde die Trage nie benutzen. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal eine Trageberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Der Steg der Babytrage kann gar nicht mitwachsen. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst?

Also wenn man kein ordentliches Tragetuch benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!

Der Rückenteil der Trage ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?

Die Trage ist ja nicht mal Bio.

Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

Das Kind sieht aber schon alt aus.

Wie, du benutzt eine Babytrage? Habt ihr kein Geld für einen Kinderwagen?

Das Kind sieht doch gar nichts!

Also das Tragen, das ist mir ja echt zu schwer!

Bekommt das Kind noch Luft?

Also mein Kleiner hat das Tragen ja gehasst und war im Kinderwagen total zufrieden.

Solche oder ähnliche Kommentare wiederholen sich immer und immer wieder, selbst wenn das Gleiche schon 5 Mal geschrieben wurde.

Ich sag doch: Du wirst es niemandem recht machen können. 😀

2. Schreibe nie etwas über günstige Reboarder

Du stellst eine einfache Frage. Eine einfache kleine Frage, die leicht zu beantworten wäre…

Gibt es auch günstige Reboarder zu kaufen? So bis 250€ wäre okay.

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

Also ich persönlich würde nie einen dieser günstigen Reboarder benutzen. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal eine Beratung bei Experten empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Günstige Reboarder kann man nicht einmal in eine richtig schräge Schlafpostion schieben. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst?

Also wenn man keinen ordentlichen Reboarder benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!

Der Rückenteil der günstigen Reboarders ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?

Die günstigen Sitze werden bestimmt in China hergestellt.

Was sagt denn “Test” dazu?

Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Und, absolut entwürdigend, aber wirklich schon so gesehen:

Wenn man einen [günstige Automarke] fährt, dann braucht man sich auch keinen Reboarder anschaffen.

… aka “Das Kind ist eh schon dem Tode geweiht”.

Wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

Was soll denn ein Reboarder sein?

Warum nehmt ihr nicht einfach einen normalen Kindersitz?

Das Kind sieht doch gar nichts!

Also so ein Reboarder, der ist mir ja echt zu teuer.

Bekommt das Kind noch Luft?

Also ich hab unseren Kindersitz für 10€ vom Flohmarkt und der ist auch gut.

Ich fahre immer vorsichtig, mir passiert nie ein Unfall. Rückwärts fahren wäre echt übertrieben.

Alles über Reboarder (warum rückwärts sicherer ist) lesen.

3. Schreibe nie etwas über Beikost (oder Stillen oder die Flasche)

Hoch gefährlich:

Mhm, lecker Möhrenbrei zu Mittag! Felix schmeckt’s voll gut 🙂 Der Esstisch sieht aus wie Sau, was macht ihr dagegen? 😀 [Bild]

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

Also ich persönlich würde meinem Kind nie Brei geben. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal einen Beikost-Kurs empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Das ist aber kein Fingerfood. Du weißt schon, dass Brei-Kinder sich nachweislich schlechter ernähren und fetter werden?

Wie, du benutzt Brei? Kennst du nicht Baby-Led-Weaning? Weißt du überhaupt, was du deinem Kind da antust?

Du hast hoffentlich noch nicht abgestillt?! Die WHO empfiehlt mindestens 2 Jahre. Also ich hab meinen Laurenz ja 4 Jahre voll gestillt.

Also das mit dem Brei, das ist mir ja echt zu kompliziert.

In dem Möhrenbrei ist sicher nicht mal Lein-Öl mit Omega-3-Fettsäuren. Du weißt schon, dass du damit das Gehirn deines Babys ruinierst?

Der Brei ist hoffentlich aus Bio-Gemüse!

Wenn man nicht selbst kochen will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

Also wenn man keinen ordentlichen Brei füttern will, dann kann man es auch gleich lassen! Mit sechs Monaten hat meiner schon 200 g Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei gegessen.

Hast du also endlich abgestillt?

Gib ihm mal ein bisschen Sahne. Das schmeckt den Kleinen so gut.

Natürlich bin auch ich kein Fan von “Mein Kind ist 4 Monate, jetzt kann ich es endlich mit Griesbrei vollstopfen” (Mein Kind hat erst mit 8 Monaten anfangen zu essen und erst mit 18 Monaten konnte ich sagen “Er isst ganz ordentlich”.) Aber einer Mama, die ihrem großen Baby Brei füttert, Kindesmisshandlung vorzuwerfen, geht dann doch etwas zu weit.

Ich denk mir dann immer: “Morgens esse ich Haferbrei oder Müsli, nachmittags esse ich gerne mal einen Sojajoghurt, abends koche ich gerne der Einfachheit halber ein Süppchen. Weichgekochte Sachen, Brei und viskose Flüssigkeiten gehören zu meinem Alltag und meiner Kultur dazu. Mein Kind wird ein paar Löffelchen Gemüsebrei vertragen, wenn es ihm schmeckt und Spaß macht.”

Deswegen haben wir Brei (ja, sogar ab und an aus dem Gläschen, aber natürlich vegan) und Fingerfood (Rohe Selleriestangen waren seine große Liebe.) gemischt, wie es uns gerade gepasst hat und empfehle das auch gerne anderen Mamis weiter 😉

Brei ist nicht per se gesundheitsgefährdend!

Noch zwei interessante Artikel zum Thema Beikost:

4. Schreibe nie, aber auch nie etwas, das nur im entferntesten mit Schlafen zu tun hat

Du liebst deinen kleinen Engel, er ist einfach zu süß. Heute ist er sogar mal im Bettchen eingeschlafen, nachdem du die alten Kinderlieder ausgepackt hast. Klar: ohne Schreien (das wird dir eh niemand glauben).

Du freust dich, dass du in der Küche aufräumen kannst, ohne Angst, dass er aus deinem Bett herauskullert:

Wow, voll gut. Heute klappt der Mittagsschlaf sogar im eigenen Bett 🙂 Hat lange gedauert, wie gestaltet ihr die Einschlafbegleitung? Dauert’s bei euch auch so lange?

Und schon flattern die Antworten heran, die nichts mit deiner Frage zu tun haben:

Also ich persönlich würde nie ein Babybett benutzen. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal ein Buch übers Schlafen empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Die Matratze kann gar nicht atmen. Du weißt schon, dass du damit das Gehirn deines Babys ruinierst?

Beim Babyschlaf kann man eh nichts ändern, alle deine Versuche werden scheitern!

Wie, das Kind schläft im eigenen Bett? Habt ihr überhaupt Gefühle?!

Also wenn man keinen ordentlichen Schlafsack benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!

Der Bezug der Bettdecke ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?

Der Schnuller ist ja nicht mal Bio.

Wenn man’s einfach will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

Also eine langwierige Einschlafbegleiten, das ist mir ja echt zu viel. Ich hab geferbert, hat super funktioniert.

Der Kleine ist doch schon 6 Monate, wieso schläft er jetzt erst im Kinderbett?

Du verwöhnst dein Kind zu sehr.

Also mein Kleiner hat schon vom ersten Tag an im eigenen Bett im eigenen Zimmer geschlafen. Ich brauch ja auch mal Zeit für mich. Kann ich gar nicht nachvollziehen, dass man die Bälger ins eigene Schlafzimmer reinlässt. Die gehen da nie wieder raus!

Du siehst: Du lebst gefährlich.

Die eine Seite wird dir vorwerfen, dass du den Weg in die Psychatrie ebnest, sobald sich dein Kind weiter als 10 cm von dir entfernt aufhält, beziehungsweise nicht im Elternbett schläft (Das natürlich viel besser für dein Kind wäre, obwohl du genauso vom Elternbett aufgestanden wärst um in die Küche zu gehen. Da herrschen andere Schwingungen als im Babybett? Ironie off.)

Die andere Seite wirft dir vor, dass du dein Kind total verziehst, weil es zu oft bei dir im Bett schläft, beziehungsweise weil es nicht von Anfang an im eigenen Bett schläft: Du ebnest den Weg in die Psychatrie.

Warum Babys nicht durchschlafen bei Nestling lesen.

Noch einige Artikel über’s Schlafen von Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten:

5. Schreibe nie etwas über die Stoffwindeln, die du kaufen wirst

Nein, wenn deine Windel nicht mindestens 25€ kosten wird, dann wirst du keine erfreulichen Kommentare erhalten:

Habe auf Amazon die günstigen Stoffwindeln gefunden. Die sehen niedlich aus und haben gute Rezensionen. Was denkt ihr, soll ich sie kaufen, hat jemand Erfahrungen damit? [Link]

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die dir nicht weiterhelfen:

Also ich persönlich würde diese Stoffwindel nie benutzen, ich kaufe nur handgefertigte Windeln. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal eine Stoffwindelberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Im Schritt ist die Stoffwindel viel zu breit. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst? (Schon mal was von Breitwickeln gehört oder dass man Stoffwindeln im Schritt auch einfach zusammenknautschen kann?!)

Also wenn man keine ordentlichen Stoffwindeln benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!

Der Außenstoff der Windel ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit die Optik total ruinierst?

Die Stoffwindel ist ja nicht mal Bio.

Scheiß China-Windeln! Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Und dann treten auch noch solche Diskussionen auf:

Das Muster ist klasse! Schade, dass ich einen Jungen habe…

Also, ich ziehe sowas auch meinem Sohn an, ich drücke meine Kinder nicht in starre Geschlechterrollen!

Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mama wimmelt, dann werden solche Kommentare auftreten:

Wie, du benutzt Stoffwindeln? Habt ihr kein Geld für Wegwerfwindeln?

Also Stoffwindeln, das ist mir ja echt zu schwer!

Das Kind kann sich doch gar nicht bewegen in solchen Dingern!

Bekommt das Kind noch Luft da drin?

Also ich könnte das nicht!

Für mich wäre das nichts!

Das Waschen verbraucht eh so viel Energie wie Wegwerfwindeln kaufen.

Am Ende bist du noch verwirrter. Dir scheint echt niemand weiterhelfen zu wollen.

6. Schreibe nie etwas über Stoffwindel-Waschmittel

Kannst du knicken!

Schaut mal, das Waschmittel hab ich bei […] gefunden. Sieht total Stoffi-freundlich aus. Was meint ihr? [Bild]

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

Also ich persönlich würde dieses Waschmittel nie benutzen, für mich gibt’s nur spezielles Stoffwindelwaschmittel. Aber nur meine Meinung!

Ich würde dir erstmal eine Stoffwindelberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!

Das Waschmittel enthält Amylase, das ist doch ein Enzym.  Du weißt schon, dass du damit deine Stoffwindel ruinierst?

Also wenn man kein ordentliches Waschmittel benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!

Das Waschmittel enthält Sauerstoffbleiche. Du weißt schon, dass du damit die Haut deines Babys ruinierst?

Das Waschmittel ist ja nicht mal Bio.

Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?

Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

Wie, du benutzt Stoffwindeln? Habt ihr kein Geld für Wegwerfwindeln?

Stoffwindeln waschen ist ja so nervig und aufwendig. Ich hab’s ja immer gesagt!

Also ich könnte das nicht!

Für mich wäre das nichts!

Das Waschen verbraucht eh so viel Energie wie Wegwerfwindeln kaufen.

Lass dich nicht verunsichern.

Drei wichtige Tipps, wenn du Mama bist und gerne im Internet liest

Falls du selbst in einschlägigen Foren und Gruppen rumlungerst, dann möchte ich dir ein paar Tipps mit auf dem Weg geben.

1. Vorsicht bei diesen Themen

Wenn du selbst etwas berichten oder fragen möchtest, dann solltest du bei folgenden Themen besonders vorsichtig sein:

  • Tragen
  • Kindersitze
  • Stillen, Essen, Beikost
  • Schlafen
  • Stoffwindeln
  • Waschmittel (auch für Tücher und Tragen)

Bitte benutze niemals das Wort Impfung – völlig egal in welchem Zusammenhang! Dieses Thema ist so gefährlich wie alle 6 der oben genannten Themen zusammen.

Sei dir sicher, dass dieses Thema die Gemüter sehr erhitzen wird. Vielleicht bekommst du auch einige richtig fiese Kommentare ab.

Alle anderen Mütter, die deinen Betrag lesen, haben nämlich unglaublich große Angst um den Gesundheitszustand deines Babys. Deswegen wird es für dich immer Kommentare über die Hüfte, den Rücken, die Haut geben.

Da es da draußen im echten Leben tatsächlich Mütter gibt, die tatsächlich ihre Kinder vernachlässigen (die so etwas natürlich niemals im Internet posten würden), werden auch alle anderen Mütter unter Generalverdacht gestellt. Auch du!

Niemand wird dir abkaufen, dass du tatsächlich in der Lage bist, zu schauen, dass es deinem Kind gut geht (Die anderen Mütter, können das durchs Internet hindurch natürlich perfekt beurteilen. Ironie off.) – Das musst du immer im Hinterkopf behalten. Immer lächeln und nicken. Keinen Streit anfangen.

Und dann gibt es noch Mütter, die ein großes Mitteilungsbedürfnis haben oder denen daheim einfach zu langweilig ist. (Vielleicht sind sie frustriert?) Du erkennst es daran, dass auf deinen Beitrag oder deine Frage gar nicht eingegangen wird, sondern dass gleich Aussagen wie “Also ich persönlich” und “meine Meinung” kommen, hinter denen fiese Unterstellungen versteckt werden. – Das musst du immer im Hinterkopf behalten. Immer lächeln und nicken. Keinen Streit mit frustrierten Müttern anfangen.

2. Hilfst du gerne anderen Müttern weiter?

Wenn du gerne Fragen beantwortest, dann möchte ich dir auch etwas mit auf den Weg geben:

Falls eine Mama ein “Schaut mal” oder “Ist das nicht süß?” oder “Hier mein kleines süßes Baby” im Text hat (zu ihrem Bild), dann rede ihr bitte ihre Freude nicht madig.

Sie ist eine Mama. Sie ist verliebt. Sie möchte diesen goldigen Moment mit dir teilen. Sie braucht keine ungefragten Ratschläge und dumme Kommentare.

Falls eine Mama eine Frage stellt, dann möchte sie genau diese Frage beantwortet haben. Sie braucht keine ungefragten Ratschläge, die nicht die Frage beantworten, und dumme Kommentare. Sie braucht nur etwas Unterstützung und Aufmunterung.

3. Das Internet ist nicht das wahre Leben

 Im waren Leben durfte ich schon viele, viele Mamas kennen lernen. Nirgends waren die Mütter so fies, taktlos, eklig direkt, bevormundend und unverschämt wie im Internet.

Das ist leider der Fluch der Anonymität des Internets: Mit dem Klick auf Facebook vergessen viele Mütter ihren Anstand, ihre Werte und ihr Einfühlungsvermögen. (Wollen wir das nicht eigentlich unseren Kindern vermitteln?)

Wenn du dich wegen der Kommentare zu deinem Beitrag (Oder andersherum: Wegen den dummen Fragen, die du schreiend beantworten möchtest), schlecht fühlst, dann kannst du einiges machen:

  • Tief durchatmen.
  • Meditieren.
  • Freundschaft löschen bzw. ignorieren, falls es auf deiner Seite passiert.
  • Auf “Diesem Beitrag nicht mehr folgen.” klicken, damit du keine Aktualisierungen mehr erhälst.
  • Die Gruppe/das Forum verlassen.

Ich versichere dir, dass es dir gleich viel besser gehen wird. 🙂

Ganz wichtig: Alles nicht so ernst nehmen! Auch diesen Beitrag nicht. Das Internet ist nicht das wahre Leben.

Die Idee zu diesem Beitrag kommt von stephiekochtvegan.de.

5 Minuten: Bodyverlängerung nähen

Eine Bodyverlängerung aus alten Bodys zu nähen ist ganz einfach! Du kannst per Hand oder mit einer Nähemaschine nähen. Lade dir hier die kurze Anleitung herunter.

62 Kommentare zu „Poste niemals Babytrage! Survival-Guide für die Mama-Baby-Internet-Szene“

  1. Hallo ihr lieben,
    Die Posts, die ihr hier als vermeintliche Antworten anderer Blogleser postet, verfolgen bei jedem Punkt immer das gleiche Muster. Man könnte meinen ihr habt euch die Antworten nur ausgedacht. Zum Beispiel endet der erste Post zu jedem Punkt immer mit dem Satz “Nur meine Meinung.” Habt ihr hier einfach copy und paste gemacht? Wenn man sich als Berater für Internetverhalten ausgibt, sollte man hier etwas professioneller arbeiten, findet ihr nicht? Danke und beste Grüße einer Mama…

  2. Die Liste ist großartig! Genau so ist es… Windelfrei fehlt noch. Mir wurde um die Ohren gehauen, dass Windelfreikinder viel später trocken werden, weil andere ja ständig versuchen die Anzeichen zu lesen und das Kind total fremdgesteuert ist. Oder auch, dass es die moderne Form des DDR-Töpfchentrainings wäre und ich mal Doku XY zu den DDR-Erziehungsmethoden sehen soll. Und zu guter Letzt, in Familie mit Windelfreikindern ginge es den ganzen Tag nur um die Ausscheidungen des Kindes, das Kind selbst und alle anderen Bedürfnisse würden vernachlässigt werden.

  3. Hi Julia,
    ich bin über Google auf diesen wirklich witzig geschrieben Beitrag gekommen. Wirklich klasse mit einem Augenzwinkern geschrieben.
    Grüße
    Jill

  4. Hallo Julia,

    erstmal liebe grüße an dich und danke für die super tipps. Ich find es toll das du so einen beitrag geschrieben hast. ist schon echt schlimm das manche probleme damit haben, dabei sind wir alle frei und sollten sagen dürfen was wir wollen… aber naja… so ist das nunmal in dieser kritik gefüllten welt…

    Das design deiner Seite finde ich auch total schön! super schrift auswahl finde ich

  5. Hallo liebe nicht-Ökos,

    Ja, ich bin eine Ökomama. Und ja, ich bin keine Verrückte, sondern ganz normal. Man sieht es mir im Alltag häufig noch nicht mal an. Im Sommer trage ich gerne Kleider von dem großen bösen schwedischen Klamottenladen.
    Jeder geht seinen Weg. Leben und leben lassen. Und hier werde ich in eine Ecke gestellt, die ich nicht mag.

    Ich habe gewisse Grundeinstellungen, die andere eben nicht vertreten. Aber ich finde es einfach Schade hier in eine Ecke gestellt zu werden, in der ich nicht stehen möchte.

    In letzter Zeit lese ich immer wieder in gewissen Ecken der Trageszene wie “schlimm” wir Ökos eigentlich sind. Ja, wir sind schlimm. Wir lassen uns nämlich in keine Schublade stecken. Je mehr tragen “in” geworden ist, desto mehr wird auf uns rumgehackt. Das finde ich traurig.

    Es ist doch schön, dass es verschiedene Meinungen gibt und dieser Text hier tut eines: er zieht meiner Meinung nach über Menschen her in einer Form, die er eigentlich kritisiert. Der Text wird beleidigend.

    Wenn jemand ein Problem mit uns hat, dann kann er doch bitte einfach gewisse Kommentare in gewissen Foren/Facebookgruppen/bei Müttertreffen ignorieren oder sich auf einen sachliche, freundlichen, wertschätzenden Austausch einlassen. Es tut mir Leid, dass die Texterstellerin anscheinend negative Erfahrungen machen musste. Ich finde es aber schade, dass das Ergebnis so ein Text ist.

    Und jetzt ein paar Worte über mich: Ich bin öko. Ich:
    – achte auf ausgewogene Ernährung und kaufe gerne beim Bauern oder im Bioladen.
    – esse am Abend gerne Chips oder Tiefkühlpizza mit schön viel Geschmacksverstärkern
    – wickel nachts mit Pa*m**s und tagsüber mit Ökowindeln. Stoffwindeln sind nicht so Meines
    – trage ausschließlich, weil mein Kind Kinderwägen ablehnt
    – fahre viel Fahrrad
    – esse gerne Fleisch
    – mein Kind fährt Reboarder
    – meine Kinder sind nach Stiko geimpft
    – mein Kind spielt gerne mit Plastikspielzeug

    Nur wenn mich eines ärgert, dann ist es wenn Humor über seine Grenzen hinausschießt. Und das tut es jetzt hier. Es werden gute Tipps (wie eine Trageberatung) durch den Kakao gezogen und als Unsinn dargestellt.

    Ich widme mic jetzt meinen Grünkernbratlingen, pflüge meinen Kartoffelacker um und brate mir danach ein schönes Steak,

    Herzliche Grüße,

    eine Ökomama

  6. Perfekt auf den Punkt getroffen! Leider läuft es im Internet genauso ab, das ist echt schade. Deinen Artikel werde ich noch mit einigen Freundinnen teilen!

  7. Ich habe diesen post jetzt zum wiederholten Mal mit meinem Mann gelesen und wir kringeln uns jedesmal. Einfach weil es stimmt und du es einfach so witzig schreibst! Toll!!!

    1. Hallo Fenja,

      ich freue mich, dass du es lustig findest.

      Hach, in meinem Herzen schlummern noch viele weitere ähnliche Artikel. Vorsatz fürs neue Jahr: Mehr ähnliche Artikel schreiben 😀

      Liebe Grüße
      Julia

  8. Ohje. Zum Glück habe ich solche Antworten noch nicht bekommen und auch nicht anderswo gelesen – höchstens mal einen plumpen Kommentar von jemandem, der keine Ahnung hatte oder gern querschießen wollte. Egal bei welchem Thema.
    Und zum Glück fühl ich mich auch nicht genötigt irgendwas von den Dingen zu kaufen, für die hier so unterschwellig am Ende jedes Absatzes geworben wird. Was hat das Ganze jetzt eigentlich mit Windeln zu tun? Habe deinen Blog bisher als sehr informativ und hilfreich wahrgenommen, dieser Beitrag lässt mich allerdings etwas verstört zurück.

    1. Nanu? Jetzt sind die Links verschwunden? Liest sich gleich ganz anders…
      Deckt sich zwar immer noch nicht mit meinen Erfahrungen, aber wenn’s der Unterhaltung dient – besser so als andersrum^^
      Klar, irgendwas wird man immer “falsch” machen; Hauptsache, man findet für sich selber einen Weg, mit dem man gut klarkommt!

  9. 😀 😀

    Das nenne ich mal “tolle” Regeln. Sehr amüsant und gelungen! Bin gespannt, was ich hier sonst noch so finden kann 🙂

    Viele Grüße *wink*

  10. Hi Julia,

    ich musste wirklich so lachen 😀
    Manche Antworten passen wie die Faust aufs Auge. Echt Super!
    Toller Blog. Weiter so!

    LG Doris

  11. Ich hab grade herzlich gelacht. Du greifst ein sehr trauriges Thema auf und bringst es locker rüber.
    Viel Frauen fühlen sich permanent bemüßigt, den anderen ihr Lebensmodell aufzuzwingen und zu beweisen, dass sie die einzig richtige Wahrheit gefunden haben.
    *ironieon* Sollte da vielleicht eine große Unsicherheit dahinter stecken, selbst etwas falsch zu machen? *ironieoff

    Es bedrückt mich immer wieder, wenn Frauen und Mütter sich gegenseitig das Leben schwer machen. Warum nicht andere Lebenswege akzeptieren und sich gegenseitig unterstützen?

  12. Liebe Julia,
    musste teilweise laut lachen bei deinem Artikel -zum Glück ist das wirklich hauptsächlich im Internet anzutreffen!
    Ich leite zwei Mal in der Woche “live” eine Mama-Baby-Gruppe, in der ganz unterschiedliche Mama-Philosophien aufeinandertreffen, wo es aber immer sehr respektvoll zugeht.
    lg, Vera

  13. Hallo Julia,
    danke für den unterhaltsamen Artikel!
    Nachdem ich vor Jahren einmal in einem Mütter-Forum KURZ drin war, bin ich geheilt :-). Das war energieraubend anstatt unterstützend und die Art und Weise, in welcher Sprache da kommentiert wurde, hat mich ehrlich erschrocken!
    Viel bessere Erfahrungen habe ich mit Müttern in meiner Umgebung gemacht, die ich in Eltern-Kind-Gruppen kennenlernte und wenn mir eine sympathisch war, habe ich sie auch zu uns eingeladen. So habe ich Mütter gefunden, die zu mir passen und in dieser Runde unterstützen wir uns gegenseitig.
    LG Petra

  14. Hm, Du weißt, ich schätze fast alle Deiner Artikel sehr, aber sowas ist nur Öl ins Feuer, finde ich… Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nur noch querlese in diesen Gruppen, wo man halt eben ein bißchen moderierend helfen kann…
    Es ist schon richtig, aber all diese Mamas geben sich halt eben auch Mühe…

    Allerdings habe ich auch andere Erfahrungen gemacht, da vor einigen Jahren der AP-Weg ja insgesamt noch nicht so verbreitet war: im Internet, da war der digitale Clan, da war Verständnis, während der Wind “real” oft sehr heftig blies. Also ist meine Sichtweise vermutlich einfach eine Andere.
    LG
    Lena

    1. Hallo Lena,

      ich finde Mamas wird einfach zu viel Druck gemacht: Von den Normalos (Schwiegereltern, Familie), aber auf der anderen Seite auch die AP-Stoffi-Windelfrei-Tragen-Stillen-Szene ist in vielen Momenten ziemlich brutal/taktlos und redet den armen Müttern ein unbegründet schlechtes Gewissen ein, was ich einfach nicht sehr nett und Mama-Bedürfnis-orientiert finde 🙂

      Was früher ein “Tragen schädigt den Rücken nicht, selbst wenn du lange trägst” ist mittlerweile auf vielen (Internet-)Seiten zu einem “Wenn du dein Baby im Kinderwagen schiebst, bekommt es einen seelischen Schaden.” geworden. Puuuuh…

      Humor kann so heilsam sein! 🙂

      Liebe Grüße,
      Julia

  15. Es gibt da diesen tollen Spruch :

    “Wenn mir langweilig ist poste ich in ein Mutterforum das ich während der Schwangerschaft geraucht habe-aber nur Gras! ”

    Daran musste ich gerade denken ???

    Vielen Dank für deinen tollen,ehrlichen Artikel liebe Julia!!!

    Liebe grüße
    Sophie

  16. Super geschrieben 🙂 es ist so schade, dass einem alles schlecht geredet wird. Daher bin ich auch aus allen Müttergruppen raus… Lieber gehe ich raus in die reale Welt und unterhalte mich dort mit realen Müttern.
    Zum reboarder von joie kann ich was beitragen. Wir haben ihn , den i-anachor. Zum oben genannten Kaufpreis muss man nochmal ca. 120€ dazurechnen für die Plattform ohne die man den Sitz nicht benutzen kann. Die lässt sich mit Gurt oder isofix befestigen. Alles geht super leicht einzubauen, doch zur größe muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht ist. Zwar lässt sich der Sitz 7 Fach verstellen, aber der Abstand zum Rücksitz (fußraum des Kindes) ist viel zu klein. Unsere 19 Monate alte Tochter passt in der am weitesten weg Position, gut rein. Unser kleiner dreijähriger muss schon mit angehockten Beinen fahren und unser 5 jähriger (110 cm ist er groß und bis dahin soll der Sitz passen) passt rückwärts gar nicht mehr rein, weil kein Platz für die Beine ist. Mein Fazit: für die kleinen sehr gut, aber für Große absolut nicht tauglich und damit auch nicht zu empfehlen wenn man einen mehrjährigen Gebrauch anstrebt (zumindest von einem Kind, folgt noch das Geschwister ist das ja noch mal was anderes..). Ich glaube der Hersteller geht davon aus, dAss man den Sitz dann dreht (wozu er j auch ausgelegt ist) und das Kind dann doch vorwärts fährt.
    Naja, vielleicht hilft es jemanden 🙂

    1. Hallo Me,

      das stimmt, reale Mamas sind so viel angenehmer.

      Mh, dann ist der Joie ja gar nicht so günstig, wenn man noch Zusatzteile braucht.
      Bei unserem Hauck muss unser Kleiner auch mit angehockten Beinen fahren, aber das war mir eigentlich von Anfang an klar. Er findet’s auch nicht unbequem. Daheim sitzt er auch auf den Knien am Esstisch.
      Nach vorne gerichtet würden die Beinchen die ganze Zeit nach unten hängen. Kann auf Dauer auch unbequem sein.
      Wir nehmen einfach an es ist normal und dann ist es auch okay so 😀 😀

      Liebe Grüße,
      Julia

  17. Julia. Du sprichst mir aus der Seele. Da ist manchmal soooo frustrierend. Also nichts wie weg vom computer oder Handy und der Zeitverschwendung mit dumpfenbacken zu vertroedeln.

    1. Hallo Regina,

      hab mir deine Seite angeschaut. Auch wenn ich nicht selbst betroffen bin: Danke, dass du andere Mamas so umfassend informierst. Das ist toll! 🙂 🙂

      Liebe Grüße,
      Julia

  18. Ich lach mich schlapp!!!! Alles schon gelesen
    Du hast einen herrlich analytischen und trockenen Humor. Danke für deinen hilfreichen Blog.

      1. Oh ja! Ich wohne in Amerika und die Mamigruppen sind hier viel aufgeschlossener. Dafür aber nicht so unterhaltsam 😉

      2. Hehe, ich stell mir gerade vor, wie du vor dem Computer sitzt und “Fight fight fight fight” rufst, während du in den deutschprachigen Mami-Gruppen rumsurfst 😛

  19. Hihihi, so wahr. Lustig und traurig zugleich und jede/r wird sich in irgendeiner Aussage wiederfinden 😉
    Auch ein hochexplosives Thema: Töpfchen-“training” bzw. Trockenwerden.

    1. Hallo Diana,

      jap, auch ein brenzliges Thema…

      Wobei wir uns für 1,5 Jahre entscheiden haben, es prima lief und wir uns von keiner Seite doofe Kommentare anhören mussten (Windelfrei-Mamas fanden 1,5 noch okay, Verwandtschaft fand 1,5 super, Mamas die bis 3 warten wollten es kaum glauben, aber fanden es okay) 😀

      Liebe Grüße,
      Julia

  20. Sooooooo richtig!!! Aber im Grunde wollen irgendwie doch alle das gleiche. Dann wird einmal im Monat dieses berühmte Video gepostet, wo sich die Eltern alle zanken und das Baby im Kinderwagen davon rollt. Da sind sich dann alle wieder für die nächsten 24Stunden einig. Das rechne ich einfach an wenn ich solche Diskussionen sehe. Am Ende will jede Mama nur das Beste für ihr Baby und jede tut es in ihrem Ermessen…. Dabei geht halt manchmal im Übereifer die Kontrolle verloren

    1. Das Video…
      “Wisst ihr eigentlich, dass das der und der Babymilchhersteller produziert hat, der befürwortet, dass Kinder ab der Geburt mit künstlicher Milch gefüttert werden, statt wie vorgesehen die erste 2 Jahre gestillt werden??? Furchtbar. Wie kann man ein Video mit dem Hintergrund so hochloben. So was kann man doch nicht schön finden”

      Ungelogen, auch schon gesehen!

      Dein Artikel ist der Hammer! Ich musste herzlich lachen! Danke!

      1. Meine Smileys sind nicht aufgetaucht! Der erste Teil ist natürlich vollkommen ironisch gemeint, auch ohne die “Lachsmileys” 🙂

  21. Hahahahaha, du sprichst mir aus der Seele! 😀
    Schöner Artikel, ich habe mich köstlich amüsiert.
    Wir sind halt alle Eltern und wollen nur das Beste für unser Kind. Nur denken wir – da wir uns selbstverständlich durch jeden Erziehungsratgeber, jede Eltern- Zeitschrift und jeden Baby- Blog gelesen haben – dabei automatisch, dass UNSER Weg auch der richtige für alle anderen sein muss.

    Tief durchatmen, nicken und dann doch das tun, was man für eichtig hält.
    Alternativ (besonders wirksam bei Verwandten): “Hat der Kinderarzt gesagt.”
    Wirkt Wunder.

    1. Der Blog war meine Heilung, weil ich seit dem wirklich oder nur im Kopf Interviews führe. Ganz offen für alle Meinungen.

      Plötzlich konnte ich auch die Ratschläge der Schwiegermutter und der Omas anhören und nachfragen. Am Ende hört man viel persönliches Schicksal und Tipps, die doch nicht so schrecklich sind. Die Grundlinie: “Ich liebe mein Kind.”
      Und das ist doch toll <3

      Liebe Grüße,
      Julia

      1. oder super Antwort, die ich jeder Familie auf den Weg gebe: die Hebamme hat gesagt, das macht man /frau/Familie jetzt so…und die Familien dürfen mich als Ausrede für alles benützen, denn ich bin ja selten da, wenn Besuch kommt. Meine Hebamme hat gesagt, ich muss mich mehr hinlegen. Meine Hebamme hat gesagt, diese Tragehilfe ist gut. Meine Hebamme hat…Und wen die Grossies da sind, dann erzähle ich extra mehr und ausführlich…zum Schlafen, zum Tragen, zum Ausruhen, zum Helfen, zum Stillen oder Nicht-Stillen, zu den Zeiten oder Unzeiten…also versuche auch so , die neuen Familien zu bestärken. Mein Lieblingsberuf! Hoffentlich noch lange! Dein blog amüsiert mich sehr ( duze einfach mal) , aus dem Leben gegriffen und toll geschrieben! Werde ich weiter empfehlen! LG Kerstin

    2. Das ist mein Lieblingsargument “hat der Kinderarzt gesagt” 😀 Musste mir ständig anhören: “Lass ihn ruhig mal brüllen, dass stärkt seine Stimmbänder” oder “Du musst da Zucker in den Tee machen dann trinkt er ihn auch” Meine Gegenargumente wollte niemand hören, aber wenn es der Kinderarzt gesagt hat war es dann natürlich richtig. 😉

      1. Richtig, hauptsache Bio! Ich musste mir auch schon so einiges anhören. Man man man. Aber toller, humorvoll geschriebener Beitrag! – Marta

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