Das Geheimnis des Trocken werdens unter 3 Jahren – Endlich Windelfrei!

Trocken werden Töpfchentraining

Dieser Post über das Geheimnis des Trockenwerdens wird gerade überarbeitet.

Es ist nie zu spät für Windelfrei!

Lerne die 5 Windelfrei-Phasen kenne und wie du auch zu einem späteren Zeitpunkt mit Windelfrei starten kannst, um das Trockenwerden zu unterstützen.

  • Wann ist der richtige Zeitpunkt?
  • Die Windeln weglassen
  • Was tun bei nassen Hosen?

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64 Kommentare zu „Das Geheimnis des Trocken werdens unter 3 Jahren – Endlich Windelfrei!“

  1. Meine Tochter ist 18 Monate und es klappt so langsam mit dem trocken sein. Ich wollte ihr nun Unterhosen kaufen aber ich finde keine die passen. Alle die ich bis jetzt gefunden habe (angeblich Größe 92) sind viel zu groß. Wo bekomme ich kleine Unterhosen her. ( Selber nähen bekomme ich nicht hin)
    Gruß Judith

    1. Hi Judith, also bei Ernstings Family gibt es Unterwäsche ab 74/80, nicht immer im Laden, aber online bestimmt. Sonst einfach auf dem Secondhandmarkt schauen. Alles Gute!

    2. Die von primark haben meiner Tochter schon mit 15 Monaten oder so gepasst und die kleinste Größe war 1,5 bis 2 Jahre. Glaube war sogar 92. auf dem Etikett selbst steht nur das Alter. Die sind halt mit Stretch. Und meine Tochter hat zu der Zeit 72 oder sowas getragen.

  2. Hi! Ich habe folgende frage…
    Meine kleine Tochter (23 Monate alt) möchte schon seit längerem keine windeln mehr tragen. Bis jetzt habe ich immer alles versucht sie zum wickeln zu bestechen, da wir folgendes Problem haben.
    Sie fängt jedesmal furchtbar an zu weinen wenn sie auf den boden pinkelt. Ich tröste sie dann, aber es dauert immer siene zeit bis sie sichbberuhigt hat.
    Sie hat einnTöpfchen bei ihr im Zimmer stehen und einen hocker + toilettensitz im Bad aber da geht sie nicht drauf.
    Ich habe es nicht eillig mit dem trockenwerden, möchte sie aber auch nicht mehr zum wickeln zwingen…Ist es normal das sie so furchtbar weint wenn sie auf den boden pinkelt?
    Wie soll ich am besten vorgehen?
    Vielen dank, Maresa

  3. Andrea Balensiefen

    Hallo Zusammen,
    meine Tochter, 21 Monate, wollte vor einem Monat keine Windel mehr. Also starteten wir ohne. Bei jedem Pipi aufs Töpfchen etc. Es hat auch recht schnell, mit 1-2 Unfällen geklappt. Hatten auch schon 3-4 Tage ohne Unfälle. Nun, nach einem Monat macht sie jedes Pipi in die Hose. Sie sagt Pipi und es läuft. Dann findet sie das ekelig und müssen die Hose wechseln. Meistens zumindest. Wir erinnern sie noch regelmäßig. Aber zu festen Zeiten will sie nicht gehen.

    Was machen wir falsch? Sollen wir ihr nochmal eine Windel anziehen? Nachts hat sie noch eine an. Mittags aber nicht, da ist sie immer trocken.

    Danke für die Hilfe,
    Laura

    1. Hallo Maresa,

      dass einige Kinder weinen, wenn die Hose nass wird, kann schon mal vorkommen. Die meisten Eltern haben eher das gegenteilige Problem und zwar haben sie das Gefühl, dass ihrem Kind eine nasse Hose egal ist. *g*
      Ja, eine nasse Hose kann sich schon mal komisch anfühlen und das Kind überraschen. Wichtig ist, dann als Eltern Ruhe auszustrahlen. Und dem Kind zu helfen es selbst zu tun: Was ist bei einer nassen Hose zu tun? Ins Bad gehen, nasse Hose ausziehen, in den Eimer werfen, frische Hose nehmen und anziehen. Fast immer macht es für die Kinder erst Sinn die Toilette oder das Töpfchen zu benutzen, wenn wir einen gewissen Grad an Autonomie einfordern und ihnen mit Hinweisen/Hilfestellungen unterstützen und uns immer weiter zurücknehmen. 🙂

      Im Trockenwerden-Kurs erkläre ich dir ganz genau, wie das alles ohne zwingen und mit einer liebevollen Kommunikation und trotzdem klaren Grenzen ablaufen kann:
      https://www.windelwissen.de/stoffwindeln-online-kaufen/zubehoer/windelfrei-hilfsmittel-zubehoer/montessori-windelfrei-trockenwerden-kita/
      (Mit oder ohne Kita, mit Windelfrei davor gemacht oder ohne.)

      Du kannst den Kurs 7 Tage testen.

      Liebe Grüße
      Julia

  4. Hallo,

    Ich habe folgende Situation mit meiner Tochter, die gerade 26 Monate alt ist: seit 1-2 Monaten flitzt sie in unserem Haus und Garten nackig herum und ist dann nach und nach aufs Töpfchen gegangen, dass im Wohnzimmer in ihrer Nähe stand. Hat dann irgendwann wirklich regelmäßig funktioniert, beides pipi und AA. Wir haben dann auch unterwegs für Windel weggelassen und sie hat meistens bescheid gegeben wenn sie pipi muss. Oft ist es aber auch daneben gegangen. AA klappt gar nicht, sobald sie eine Unterhose an hat. Landet immer in der Hose.
    Dann fing die Kita wieder an und sie unterstützen es total ohne Windel, aber wie gesagt, sobald sie eine Unterhose an hat geht oft was daneben was natürlich für die Erzieherinnen auch viel Arbeit ist…. Und AA weiterhin immer in der Unterhose. Meine Tochter gibt dann aber direkt bescheid, wenn es drin ist.

    Ich würde gerne wissen, wie wir nun weiter machen können. Zu Hause weiterhin nackig lassen? Oder Unterhose und Hose anlassen und sie regelmäßig auf die Toilette setzen? Die Frage, ob sie muss, wird eingentlich immer verneint.

    Windel wieder anziehen fände ich schade, da sie es nackig ja wunderbar merkt und hin bekommt.

  5. Hallo zusammen,

    Danke für all die vielen tollen Tipps und Einblicke in die windelfreiwelf von euch allen.
    Mein Sohn, Lebensgefährte und ich machen windelfrei seit der kleine 4 Monate alt ist. Klar, mal klappte es besser,mal wieder schlechter.

    Seit er 9 Monate alt ist, halten wir es während der Wachzeiten komplette mit Unterwäsche und ohne Windel. Jetzt ist er ziemlich exakt 19 Monate, ich habe den Moment mit Töpfchen scheinbar völlig verpasst und erst jetzt angeboten. Aber nach 3 Tagen an denen er es mit Hilfe und händchenhalten ok fand, sogar 1x völlig selbstständig mit Pipi aufsuchte, akzeptiert er es grad gar nicht mehr.
    Auch abhalten draußen oder auf der Toilette klappt gerade nur sporadisch. Oft wird echt überall gepullert (teils gar bewusst und mit viiiiiel Spaß) und teils auch gekackt, ohne dass wir etwas tun können. Er möchte es scheinbar auch gar nicht. Das fühlt sich furchtbar an. :'(

    Bitte bitte sagt mir einfach, es wird wieder besser und er wird es auch bald wieder von selbst wollen, bzw vielleicht sogar doch das Töpfchen aus seiner eigenen Motivation heraus akzeptieren…? Ich bin am Ende gerade und frag mich, was das nun die letzten 15 Monate war… Ein Traum? Jetzt fühlt er sich gerade an, wie ein Wickelkind, dass seinen Körper null selbst erfahren durfte. Dabei war es ja genau anders herum.

    Ich bin sehr dankbar für Ideen, Tipps und einfach auch wohlwollende Worte <3

    Den Spickzettel hab ich.mein Gefühl ist, seit ich ihn daheim unten rum nackig lasse (14 Tage nun etwa) wurde es so arg.

    Danke und viele Grüße!

  6. Huhu, vielen Dank für den tollen Blog! Um loszulegen stelle ich mir jetzt nur noch eine Frage: Wie gestalte ich Tag 1 bei einem 18 Monate alten Baby? Ich muss ja irgendwie “anfangen”. Windel ausziehen – Unterwäsche und Hose an? Oder unten nackt herum laufen lassen? Aufs Töpfchen setzen, damit er es überhaupt mal kennengelernt hat? Was rätst du da?

  7. Meine Tochter 24 Monate trägt seit 1 Woche tagsüber keine Pampers mehr. Es klappt bisher sehr gut finde ich. Natürlich geht es auch mal daneben. Mache ihr dann klar das es nicht schlimm ist und das es das nächste Mal wieder klappt.
    Ich muss dazusagen das sie nackt rumrennt und dann auch sagt „pipi“ oder stinki kommt“ 🙂 was ja prima ist.
    Sobald ich ihr aber eine Unterhose/Hose anziehe geht es immer schief. Dann sagt sie nichtmal das Pipi kommt.
    Gibt es da einen Tipp?

    1. Hallo Sabrina, eine Unterhose (und vielleicht auch eine enge Hose) fühlt sich einfach wie eine Windel an. Für die Kleinen ist eine Windel ja ein akzeptabler Ort fürs Pipi, war ja bis vor Kurzem so und Ekel kommt da nicht so schnell. Vielleicht geht es mit ganz weiten Hosen? Und immer erinnern beim anziehen? Manchmal braucht das auch einfach noch ein bisschen Zeit. Es ist ja zum Glück Sommer 😉
      LG

  8. Hallo Julia, mein Sohn (27 Monate) sagt ziemlich sicher an, wann er Pipi und AA muss. Er will aber nicht ohne Windel rum laufen. Soll ich sie trotzdem einfach mal weg lassen ohne es zu thematisieren und ihn zu fragen – also beim wickeln einfach weg lassen und unten nackt rumlaufen lassen? Oder ist das keine gute Idee und setzt ihn zu sehr unter Druck? Liebe Grüße, Julia

    1. Hallo Julia,

      ja, kommentiere es nicht weiter.

      a) Die Windeln sind alle und danach hast du “vergessen” neue zu kaufen.
      b) Die Zeiten ohne Windeln werden so ausgedehnt, dass ich “einfach vergessen habt” die Windeln anzuziehen.
      c) Du bist einfach ganz klar in deiner Einstellung: “Mein Schatz, ich ziehe dir ab jetzt keine Windeln mehr an.” Das kann ganz liebevoll begleitet werden. Je klarer du dir da bist, desto einfacher ist es für dein Kind. 🙂

      LG Julia

      1. Hallo Julia, vielen Dank! Ja, wir haben den Nachmittag komplett ohne Windel verbracht und der Kleine hat Pipi und AA gemacht. Nur nicht aufs Töpfchen, das verweigert er total (Toilette auch). Ich hab es heute in den Garten gestellt und ihm gesagt, dass Pipi und AA da rein kommen. Als dann das AA im ganzen Garten verteilt war (sie schnell die Schmeißfliegen da waren!) hat er sich wohl sehr geschämt, er wollte auch nicht sauber gemacht werden. Ich weiß, dass er es kann, aber vielleicht fühlt er sich auch unter Druck gesetzt.. Morgen ist ein neuer Tag 🙂

  9. Hallo, ich finde diese Umstellung toll und wünschte, mehr Leute wären etwas neugieriger statt mit irgendwelchen Sätzen, die sie irgendwo gehört haben, zu kontern.

    Ich habe meine eigene Erfahrung gemacht. Als meine süße einen Monat alt war, fing ich mit dem
    Abhalten mithilfe eines Töpfchens an. Backup Stoffwindeln AIOs. Eine Woche vor dem ersten Geburtstag habe ich eine Toilettensitzverkleinerer gekauft und die Windeln weg gelassen. Sie drückt wenn sie muss und ich kann sie gemütlich rauf setzen. Auf dem Klo findet sie es ganz toll. Schließlich hab ich es auch immer gemacht und sie war dabei xD. Sie ist Tag und Nacht trocken. Unfälle bis jetzt die Seltenheit. Ich freue mich, keine Wäsche zu haben.
    Dem Satz, Babys können ihren Schließmuskel erst mit zwei Jahren kontrollieren, dem kann ich aus meiner eigenen Erfahrung überhaupt nicht zustimmen. Wie wurde das überhaupt festgestellt ? Ein Baby kann man ja schlecht sowas fragen 😀

    1. Das klingt ja toll, wie es bei euch läuft 🙂

      Ja, die Angst beim Thema Trocken werden etwas falsch zu machen, ist sehr groß. Babyzeitschriften, Bücher und co. jagen den Eltern schon eine große Angst ein…

      LG Julia

  10. Liebe Julia!
    Das Töpfchentraining habe ich erfolgreich angewandt. Sie war mit 20 Monaten tagsüber windelfrei. Nachts braucht sie noch immer eine WIndel, hast du da einen Tipp?

    Mein Sohn 20 Monate: Zu Ostern habe ich es eher schleifend ausprobiert und immer wieder mal doch Stoffwindeln genommen, wenn wir jemanden besuchten. Seit zwei Wochen ziehe ich es strikt durch. Entweder nackig, oder nur mit Hose (ohne Unterhose). Dennoch…zu Beginn lagen seine Intervalle bei ca. 2 h und er kündigte es an..jetzt nun oft nur 30 Min und meist geht es in die Hose. Wenn ich ihn aufs Klos setze mit den Worten: “Du warst schon länger nicht mehr, ich glaube du musst mal”, sind wir oft erfolgreich. Aber das ist ja nicht zielführend.
    Habt ihr einen Tipp für mich?

    LG
    Stephanie

  11. Hallo,

    unser Jüngster ist gerade 3 Jahre alt geworden und in Sachen Töpfchen ein Totalverweigerer.
    Während die Große mit reichlich 2 Jahren auf die Toilette ging, hält sich der Sohnemann seinen Po und Genitalien zu, sobald er nackt spielen soll/darf.
    Er bettelt darum; wieder angezogen zu werden.
    Kürzlich hat er wahrlich den gesamten Tag nicht einmal sein kleines Geschäft gemacht.
    Kaum wieder angezogen, war alles durchtränkt…
    Er kann seine Ausscheidungen also bewusst kontrollieren, er will einfach nur nicht.
    Er hat sich am genannten Tag auch regelmäßig auf das Töpfchen gesetzt, weil er mal müsse.
    Nach 3 Sekunden sprang er jedes Mal auf und meinte, er müsse gar nicht.

    Auch der Stuhlgang ist ein Problem – dieser wird auch mit Windel am Po regelmäßig weggedrückt, bis es ihm wehtut – ein Teufelskreis…

    Langsam bin ich wirklich ratlos – denn wickeln mag er genauso wenig und wird immer mehr zum Kampf.

    Habt ihr Tipps für mich abgesehen?

    1. Hallo Anne,

      vielleicht braucht er mehr Ruhe und Privatsphäre, als in seinen Momenten auf dem Töpfchen gegeben waren? Gerade mit Geschwistern ist ja immer was los. Du könntest mit ihm zusammen ja irgendwo eine ruhige Ecke einrichten und noch ein paar Bücher oder Spielsachen bereitstellen (zum Beispiel Duplo oder ein Puzzle auf einem Hocker). Oder du bietest ihm an, im Stehen in der Dusche zu pinkeln, vielleicht mag er es im Sitzen einfach nicht, weil er es mit Windel immer im Stehen macht?

      Wenn er sich fürs Pipi an das Töpfchen gewöhnt hat, dann kommt das mit dem Stuhlgang sicher auch. Wo genau das Problem ist, kann ich natürlich nicht sagen. Du kannst ja über die Ernährung etwas darauf achten, dass es nicht zu hart wird. Vielleicht hat der Kinderarzt dazu ja ein paar hilfreiche Ideen.

      Liebe Grüße,
      Jessica

  12. So. Wir haben ihm vor unserem Ausflug (Einkaufen) das Töpfchen ins Zimmer gestellt. 3 x hat er Pipi gemacht. Haben ihn jetzt, bei -3 Grad ohne Windel eingepackt.
    Wechselwäsche haben wir dabei und ich bin, nachdem ich mich hier wieder durch einige Berichte gelesen hatte, wieder guter Dinge.
    Ich hab zu Hause keinen Teppich und Kleidung kann man waschen. Mal sehen, wie es weiter geht. Wir haben für uns jetzt noch beschlossen, ein paar kleine Schüsseln zz kaufen zum Unterhalten.
    Er stellt sich nämlich vir das Töpfchen, abwr trifft nicht, weil der Rand so dick ist! Und das, obwohl er extra in die Knie geht und mit der Hand steuert

    Meine Anregung an die Jungsmamas hier wäre zumindest, Sohn im stehen pinkeln zu lassen. Ist eh gesünder.

    LG

  13. Habe mir hier quasi wieder Mut angelesen.
    Mein Sohn, 19 Mon, darf jetzt seit 3 Tagen tagsüber ohne Windel (zumindest zu Hause).
    Was mich dabei nervt ist der Pinkelintervall.
    2 bis 3 Tropfen, dann eine kleinere Pfütze, wieder ein paar Teopfen, nochmal Tropfen, erneut Tropfen, eine größere Pfütze, noch mehr Tropfen, eine riesen Lache.
    Ich hab echt keine Lust mehr.
    Setzt sich selbst aufs Töpfchen, macht 3 Tropfen rein und steht dann auf um mit dem Töpfchen unterm Popo loszupinkeln.
    Ich bin langsam nicht mehr so entspannt. Muss ja alle 10 Minuten irgendwas aufwischen. Lese mir jetzt weiter Mut an für meinen Weg. Denn er ist ja im Recht… Sobald die olle Windel ab ist, rennt er weg. Am liebsten den ganzen Tag nakig. Selbst ein Unterhemd anziehen ist ein Riesen Drama. Also lass ich ihn und er pinkeln überall hin, was Familie, Freunde und so sziger Besuch ziemlich abartig finden… Und ich mittlerweile auch. Zumal wir Steckdosen ubd Verlängerungskabel auf Höhe der Fußleisten haben. O.o

  14. Hallo liebes Windelwissen-Team,
    danke für eure tolle Seite, mit euch haben wir uns super in der Welt der Stoffwindeln zurechgefunden!
    Anfang Oktober haben wir mit dem “liebevollem Töpfchentraining” begonnen (da war mein Sohn 19 Monate alt). Hat auch alles super geklappt, ab dem 2 Tag wollte er auch nachts keine Windel mehr tragen. Ausflüge klappen immer problemlos, zuhause ist er auch trocken, nur das große Geschäft geht zu 50% noch in die Hose…
    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei der Tagesmutter (er ist 3 Vormittage dort) hat das dann auch dort relativ gut geklappt.
    Seit 2 Wochen jedoch funktioniert das Ganze bei der Tagesmutter gar nicht mehr, dort macht er auch während seines 1-stündigen Mittagschlafes in die Hose (zuhause pinkelt er nie während dem Schlafen, er wacht immer vorher auf…). und seit einer Woche mag er auch zuhause so gut wie gar nicht mehr aufs Klo/Töpfchen gehen.
    Die Tagesmutter ist der Meinung, dass er noch nicht so weit ist, sein Schließmuskel funktioniere noch nicht…
    Ich habe aber das Gefühl, dass er einfach keine Lust hat. Er steht manchmal da, schaut sich selbst dann beim pinkeln zu und findet es danach ganz toll sich einen Lappen zu holen und alles aufzuwischen…
    Zumal er es immer super ansagt wenn wir unterwegs sind, auch wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind bleibt er trocken…

    Habt ihr einen guten Ratschlag?
    Ich hoffe ja noch auf die Weihnachtsferien wenn er daheim ist, dass es dann wieder besser funktioniert…

    Danke schonmal vorab

    1. Hallo, wir haben auch mit 19 Monaten ohne Windel in der Wohnung begonnen (vorher seit dem 4. Monate abhalten) und sind seitdem auch nicht drüber hinaus gekommen. Sie ist jetzt 23 Monate und bis vor einigen Wochen war das Pullern eine Katastrophe, ständiger Streik. Vielleicht ist es ein Phase, die man aushalten muss. AA sagt sie sehr gut an, aber beim Pullern muss ich sie meistens selbst auf den Topf setzen, damit sie es nicht vergißt.. Widerstand ist trotzdem oft da. Sie stört es auch nicht sonderlich, wenn sie nass wird. Sie patscht dann mit Vorliebe mit Händen und Füssen drin herum. Ich habe das Gefühl, dass gerade ein großer Entwicklungsschub da ist und sie auch ihre Grenzen testet; besonders bei Mama und Papa. Ich sehe das vollkommene Trockensein noch in weiter Ferne, zumal sie nicht einmal das Bedürfnis ausdrückt ohne Windel sein zu wollen. Ich denke (auch wenn ich natürlich begeistert war/bin als ich das erste Mal vom frühen Töpfchentraining in nur 3Tagen(!) gelesen habe), es ist sehr verschieden, wann Kinder trocken werden wollen. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein schlechter Topflehrer 😉

  15. Elisabeth Tremmel

    Hallo.
    Meine kleine Maus (15 Monate) kann schon sehr gut reden und hat seit einiger Zeit immer ” Windel” gesagt. Also dachte ich, ich probiere s mal mit dem Töpfchen. Es hat auch gleich ein paar mal mit Pipi ansagen geklappt. In den letzten Tagen hat sie es aber kaum noch gesagt und war selten auf dem Töpfchen. Weil es nicht mehr interessant ist? Oder zu sinnlos mit Windel am Po? Wobei ich nie das Gefühl hatte, dass die Windel sie stören würde. Jetzt weiß ich nicht, wie weiter! Sie kann nämlich noch nicht laufen und ihre bevorzugte Fortbewegungsart ist das Poporutschen. Ich kann sie also nicht nackt herumrutschen lassen (zu kalt und zu dreckig). Außerdem haben wir eine Mini Wohnung ohne Garten. Wir sind also sehr viel draußen unterwegs (in der Stadt). Wie soll es weitergehen?
    LG, Elli

  16. Hallo zusammen!

    Ich muss einfach auch mal einen Kommentar hinterlassen! Ich bin auf diese Webseite gestoßen als ich für meinen damals 3 Wochen alten Sohn auf der Suche nach Stoffwindeln war. Meinen Mann haben die durch Wegwerfindeln fabrizierten Müllberge so gestört, dass er vorschlug es doch mal mit Stoffwindel zu versuchen. Bei meinem 1. Sohn (mittlerweile 8 Jahre alt) hatte ich auch einmal Stoffwindeln versucht, hab es aber direkt wieder aufgegeben. Die Windeln hatte mir meine Mutter damals gegeben, aber im Nachhinein betrachtet, war es wohl einfach die falsche Größe an Höschenwindeln und mein Sohn hat sich konsequent vollgepinkelt. Danach war ich der festen Überzeugung, dass Stoffwindeln nichts taugen. So wickelte ich den Ersten bis knapp drei Jahre ausschließlich mit WWW.

    Trotzdem wollte ich es wohl wieder versuchen bei meinem 2. Kind und wollte mich diesmal aber vorher beraten lassen. Schnell waren ein paar Windeln gefunden und ich wurde begeisterte Leserin des Blogs hier.

    Von Windelfrei hatte ich vor einiger Zeit etwas im Fernsehen gesehen, hielt es aber für albernen Quatsch, der wohl nur was für Esoteriker und Ökos ist (ja manchmal scheine ich etwas kleingeistig zu sein 😉 ) Ich fand es auch absonderlich sich so viel mit den Ausscheidungen seines Kindes zu beschäftigen – eigentlich blödsinnig, weil man sich als Eltern ohnehin ständig mit dem Thema befasst, egal ob man wickelt oder abhält.

    Nun haben mein Mann und ich anscheinend seit unser Junge 3 Wochen alt ist Teilzeit-Windelfrei praktiziert, ohne es zu wissen, da wir ihn fast immer fürs große Geschäft abhalten. Das ist eigentlich eher durch Zufall so entstanden. Sohnemann hat jedes Mal sobald er gewickelt wurde gemacht, sodass wir jedes Mal, wenn wir eine neue Windel unter den Po gelegt haben, diese wieder vollgemacht wurde. So haben wir pro Wickelgang gerne mal 3 WWW durchgeschleust. Das war mir eindeutig zu teuer und doof, deshalb nahm ich mir ihn kurzerhand und hielt ihn übers Waschbecken, wo er dann auch gleich einen reindrückte. Und weil der Junge (fast) jedes Mal so lange meckert, bis wir ihm die Windel ausziehen und ihn über das Waschbecken halten, hat sich das so bei uns etabliert. Ich fand es vor allem praktisch, dass er dadurch so gut wie keine Bauchschmerzen hat. Wenn wir mal unterwegs sind und ich ihn nicht abhalten kann, dann weint er viel mehr, weil er nicht in die Windel machen will. Der Weg zuhause von der Wickelkommode bis zum Bad ist nicht sehr kurz und trotzdem hat er es nur einmal nicht bis zum Waschbecken durchgehalten – da war mei Mann einfach zu langsam 😉 Man hat schon das Gefühl er kneift lieber solange die Pobacken zusammen, bis wir ihn irgendwo drüber halten. In die Windel geht meist höchstens ein feuchter Furz.

    Ich hätte früher nie gedacht, dass es so einfach ist und dass es überhaupt klappen kann ein kleines Baby für seine Ausscheidungen abzuhalten. Ich hatte es auch gar nicht vor, aber mein Sohn (mittlerweile 10 Wochen alt) hat uns förmlich dazu gezwungen… Jetzt wo ich einge der Artikel hier gelesen habe, möchte ich eventuell auch ausprobieren mal komplett auf Windeln zu verzichten. Wenn ich ihn untenrum frei strampeln lasse, signalisiert er hin und wieder auch, wenn er pieseln muss. Es erscheint mir also durchaus möglich da weiter zu machen.

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich es mir nicht zutraue, komplett auf Windeln zu verzichten. Mir werden schon wegen der Stoffis viele Steine in den Weg gelegt. Ich scheine in meinem Umfeld damit ein absoluter Exot zu sein. Meine Schwiegermutter kauft mir lieber ein Riesenpaket Pampers als zu akzeptieren, dass wir die nicht mehr benutzen wollen. Ihre unwillkürliche erste Reaktion als mein Mann den Sohnemann mit nacktem Hintern zum Bad getragen hat, war: “Iiih! Was machst du da?!” Sie meint das nicht böse und fand es dann durchaus interessant, aber diese missbilligenden Kommentare und Reaktionen verunsichern mich doch. Da fehlt es mir leider an Selbstvertrauen, um es außerhalb von zuhause zu versuchen.

    Ich finde diese Seite einfach super und mir helfen die Beiträge wirklich sehr. Sie bestärken mich in meinem Umgang mit meinem Baby. Vielen Dank!

  17. Hallo

    Wir sind gerade bei Tag 8 ohne Windel und meine Tochter ist gerade 18 Monate alt.
    Haben letzten Sonntag nachdem Hanna sowiso den ganzen Tag nackt und am Planschbecken war
    angefangen weil sie seit kurzem mit Kopfschütteln und eindeutigen Zeichen und Lauten zu verstehen gibt dass sie
    keine Windel anziehen mag.
    Wickeln war seit Geburt immer mit Geschrei und Wiederwillen verbunden.
    Zwischen 6 und 12 Monaten haben wir auch abgehalten was ihr Anfangs sehr
    Spass gemacht hat und das große Geschäft enorm erleichtert hat. Zuvor hatten wir
    oft Verstopfung.
    Dann kam ein Abhaltestreik der bis jetzt anhielt.

    Nachdem ich ihre Beiträge gelesen hatte wurde mir einiges klar und ich wollte sofort mit liebevollem
    Töpfchentraining beginnen…obwohl ich jeden Tag für 4 Personen koche und auch noch ab und zu Einkaufen muss.

    Hanna ist beim Kochen aber mit eingebunden so dass ich sie trotzdem immer im Auge habe.

    1. Tag und 2. Tag waren wie beschrieben: aufs Parkett pinkeln und überrascht ausrutschen
    Aufs Töpfchen wollte sie Anfangs auch überhaupt nicht.
    An Tag 2 hat sie / ich es zunindest 1 Mal ins Töpfchen geschafft.

    Mittlerweile pinkelt und kackt sie meistens ins Töpfche. Manchmal rennt sie spgar selber hin. Sogar Nachts lassen wir die Winde bisher ohne Panne weg.

    Bin insgrsamt total zufrieden wie es läuft obwohl ich leider nicht alles richtig gemacht habe und Hanna erst ca. 80% trocken ist.
    Hab es mir des öfteren nicht ganz verkneifen können “Iiiihhh” zu rufen wenn sie mich angepinkelt oder Kaka auf meinem
    Schoß angefangen hat und auch ein Freudentanz bei den ersten Erfolgen konnte ich nicht unterfrücken…und das nachfragen ob sie jetzt muss konnte ich leider auch nicht ganz weg lassen obwohl ich es eigentlich nicht machen wollte!!!!
    Ist aber gar nicht so Einfach das Alles.

    Bin nun gespannt wie es weiter geht! Meine Tochter ist definitiv ohne Windel viel glücklicher

    Vielen Dank Julia!!!!

  18. Hallo Julia, vieln Dank für deinen super Beitrag.
    Bevor ich auf deine Seite gestolpert bin habe ich mal probiert meinen Sohn (2 Jahre) tagsüber ein bisschen ohne Windel zu lassen. Ich habe aber bemerkt dass er wirklich sehr oft (auch mal 5 Min oder sogar weniger) nur ein paar Tropfen Pipi macht. Also sehr oft hnd wenig. Fast jedes Mal wenn er in die Hocke geht “verliert” er ein paar Tropfen Pipi. Manchmal kommt dann auch mehr. Aber die Abstände sind immer sehr kurz. Bedeutet das, dass er noch nicht so weit ist? Oder soll ich trotzdem deine Methode ausprobieren?
    Ich würde mich sehr auf deine Antwort freuen und bib natürlich auch froh auf Hilfe und Ratschläge von anderen…
    Danke!
    Sarah

  19. Liebe Julia
    Danke für deinen tollen Blog. Mit unserem Neugeborenen wickeln wir mit Stoffwindeln und halten ihn regelmässig ab. Unsere ältere Tochter (2 Jahre alt) haben wir immer mit Wegwerfwindeln gewickelt, ich war mir bis vor kurzem nicht bewusst, wie einfach Stoffwindeln sind. Bei dem warmen Wetter ist unsere Tochter nun oft nackt rumgesprungen und da habe ich gemerkt, dass sie sagt oder zeigt wenn sie Pipi machen muss. Sie haltet es dann aber zurück und getraut sich irgendwie nicht, ja manchmal gerät sie richtig in Panik. Sie hat also die Kontrolle über ihre Blase. Wenn sie dann pinkeln muss ist es ihr sehr unangenehm, wenn es die Beine runter läuft. Auf’s Töpfchen oder aufs WC sitzen oder sich abhalten lassen möchte sie aber auch überhaupt nicht, da wehrt sie sich mit Händen und Füssen. Am liebsten möchte sie dann eine Windel anlegen und ihr Geschäft in die Windel machen. Du schreibst ja, dass man beim Trockenwerden tagsüber konsequent auf Windeln verzichten soll, damit das Kind nicht verwirrt ist. Das leuchtet mir ein. Ich habe aber das Gefühl dass es sie quält wenn sie das Pipi oder Kacka zurückhält, sie ist dann jeweils sehr quengelig. Was rätst du mir? Weiterhin versuchen, oder ist sie vielleicht doch noch nicht bereit?
    Liebe Grüsse
    Christine

  20. Hallo,
    Habt ihr einen Tipp für mich, wie wir es schaffen können, bei meiner vierjährigen Tochter die Nachtwindel wegzulassen? Mal ist viel drin, mal wenig, mal gar nichts und manchmal wacht sie nachts auf, um Pipi zu machen… Wie kann es hier windelfrei weitergehen?

  21. Liebe Julia, danke für diese Berichte zum Trockenwerden. Ich habe es nach mehrmaligen Versuchen mit Deinem Töpfchentraining geschafft, dass mein Sohn nun mit 2,5 J. trocken ist. Ich habe mich eigentlich gleich von Anfang an hier auf Deiner Seite informiert und die beschriebenen Erfahrungen auch gemacht. Da mein Sohn Oktoberkind ist, hat sich das Trockenwerden vom Sommer bis ins neue Jahr reingezogen. Mein größtes Problem ist und war dabei die Kita. Aus Bequemlichkeit wurde viel nicht kommuniziert und ich werde bis jetzt von Ihnen manipuliert. Das frühe Trockenwerden und noch dazu im Winter scheint wohl nicht in ihr Konzept zu passen und sie wollen mich immer wieder zu Windeln überreden, machen mir Druck und schüren Zweifel an meiner Erziehung. Ich komme immer wieder auf Deine Seite, um Argumente zu sammeln. Ich bin so überzeugt von Deiner Methode hier und finde WWW respektlos dem Kind und vor allem der Umwelt gegenüber. Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, auf soviele Hürden in der Gesellschaft zu stoßen. Oft wird nur geredet und aber nicht gehandelt. Ich fühle mich oft als Außenseiterin mit Stoffwindeln und auch dieser Methode des Töpfchentrainings. Ich bin traurig, werde aber durchhalten.
    Lg Marie

  22. Christina Hofmann

    Hallo! Meine Tochter ist 18 Monate. Ich habe sie schon öfter nackig gelassen und wenn ich sehe, dass sie Pipi muss, setze ich sie aufs Töpfchen. Allerdings möchte sie nicht sitzen bleiben, steht auf und pinkelt dann kurze Zeit später auf den Boden. Wenn ich das sehe, setze ich sie schnell aufs Töpfchen und dann pinkelt sie aber nicht weiter. Ist das normal oder was kann ich besser machen? Vielleicht das mit dem Becher probieren? Danke

    1. Hallo Christina,

      Mein Kleiner, auch 18 Monate, ist genauso. Ich setze mich öfter am Tag mit ihm hin und beschäftige ihn auf dem Töpfchen. Ich stelle zb den Hocker davor und er kann darauf mit etwas spielen oder wir lesen ein Buch. Nach dem Aufwachen haben wir so oft Treffer und nach und nach sitzt er durchaus länger dort und pinkelt dann auch. Bis dahin nimm den Becher, dann musst du weniger wischen 😉

      Liebe Grüße, Jessica

  23. Hallo Julia!
    Du hast dir hier jede Menge Arbeit gemacht. Vielen Dank dafür.
    Ich habe so einiges runtergeladen bzw per Email angefordert und warte nun das es den Weg in mein Postfach findet.
    Bin gespannt.

    Lg
    Silke

  24. Hallo Julia! Wiedermal ein toller Beitrag!

    Wir machen mit meinem 12 Monate alten Kind auch Teilzeit-Windelfrei seit dem 3./4. Monat, mit Stoffis. Seit dem 7. Monate wurde besonders das große Geschäft immer schwieriger. Ab dem 10. Monat kam Verstopfung dazu, wahrscheinlich weil sie seitdem mehr mitisst. Ansagen war nie so ihr Ding. Jedoch tanzt sie wenn sie Pipi/AA muss seit sie sich aufrichten kann.

    Deswegen dachte ich, ist es vll jetzt an der Zeit die Windel wegzulassen. Jedoch ist gerade knackekalter Winter und ich weiss nicht wie ich konsequent mit ihr ohne Windel durch den Tag kommen soll. Ich habe nur einen Schneeanzug und der wird nun mal nicht in ein paar Stunden wieder trocken. Ausserdem weiss ich nicht wie ich ein dick eingepacktes Kind überhaupt abhalten soll.. Das ist einfach schwierig.

    Wie gestaltet man denn das Windelweglassen bei nicht tropischen Bedingungen?

    Liebe Grüsse,
    Maria

  25. Unser Kleiner ist 15 Monate alt und wir machen seit eh und je teilzeitwindelfrei. Er sagt Kacka seit seinem 1.Geburtstag mit einer Zuverlässigkeit von 100% an. Auch davor war es schon erstaunlich gut. Derzeit sagt er auch jedes Pipi an und wir sind quasi überrumpelt von seinem Fortschritt. Es hat Minusgrade und ich wollte noch warten, aber ich glaub die Windel muss jetzt ganz weg. Ich bin selbst total baff.

    1. Hallo Uli,

      wow, klingt super. Lasst die Windeln weg und Tschüss! Wenn nicht jetzt, wann dann? 😉

      Am besten in den Second-Hand-Laden gehen und ein paar Schneehosen und co. zum Wechseln kaufen.

      LG Julia

  26. Liebe Julia!

    Ich bin wirklich total begeistert von deinem Blog und kann gar nicht genug bekommen vom Lesen, obwohl mir eigentlich schon die Augen dabei zufallen.

    Beschäftige mich schon einige Zeit mit dem Thema “Trockenwerden” und habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kaum jemanden, der mir diesbezüglich (in meinem Sinne zufriedenstellend) weiterhelfen konnte.

    Mich beschäftigen gerade einige wichtige Fragen und vielleicht kannst du mir bei der Beantwortung behilflich sein:

    – Wann soll/kann ich mit dem “nackig-herumkrabbeln/-laufen-lassen” beginnen?

    – Macht ein Kind, das Windeln trägt, überhaupt “deutliche” Anzeichen, wenn es gar nicht weiß, dass bzw. wie es ein WC bzw. Töpfchen verwenden kann (obwohl es das bei uns Eltern ja tagtäglich sieht)?

    – Warum wird beim “Töpfchentraining” das Alter von 18 Monaten angeführt? Wird Kleinkindern in diesem Alter das Ausscheiden mehr bewusst?

    Vielen lieben Dank und ich bin gerade total dankbar, dass es Menschen wie dich gibt, die ihr Wissen mit anderen teilen!

    Weiter so!!!!

    Lg, Marina

  27. Hallo Julia, ich lese schon länger begeistert deine Seite. Seit Geburt nutzen wir Stoffwindeln für unseren jetzt gerade 2-jährigen Sohn. Anfang des Jahres hatte er von sich aus schon mal eine “Töpfchen-Klo-Probier” – Phase. Nach ein8gen Monaten Windeln hat er vor ca. 2 Wochen wieder vermehrt nach dem Töpfchen gefragt. Letzte Woche war er 3 Tage komplett ohne Windel und “es” hat schon recht gut geklappt. Aber auf einmal hat er wieder die Windel gefordert. Ich hatte das Gefühl, es dauert ihm zu lange auf dem Topf. Er spürt, dass er kackern muss, hat sich wie oft und lang drauf gesetzt und sein Wort dafür gesagt, kam aber nix (wir guck oft Bücher dann, wenn’s länger dauert). Dann hatver aich wieder eine Windel eingefordert und das war’s. Wenn ich ihn seitdem frage, möchte er immer eine Windel! Er fordert sie regelrecht ein.
    Was mache ich jetzt? Windeln wegräumen und “verbieten”? Kommt mir irgendwie so falsch vir, dann zwinge ich ihn doch. Aber es hat halt schon wirklich gut geklappt:(
    Würde mich über deine Antwort freu,
    Liebe Grüße, Simone

    1. Hi Simone,
      schade, dass Julia nicht geantwortet hat…wir haben aktuell ein ähnliches Problem mit der gleichen Vorgeschichte. Unser Sohn trug Stoffwindeln seit er 6 Monate alt war, jetzt ist er 2 Jahre alt und stolz auf jedes Pipi das ins Töpfchen geht. Er sagt nicht zuverlässig wann er muss geht aber bereitwillig mit wenn wir ihn ans Pipimachen erinnern. Nur Kacka hält er so lange zurück bis er es nach dem Mittagschlaf in ebendieser Windel erledigen kann… danach bittet er um eine neue Windel. Noch akzeptiert er aber, wenn ich ihm stattdessen wieder eine Unterhose anbiete. Unsere Unsicherheit wächst jedoch von mal zu mal. Weitermachen oder abbrechen?
      Deine Frage ist ja nun schon fast ein Jahr her…welche Lösung habt ihr denn schließlich gefunden? Bzw. wann und wie wurde euer Sohn trocken?
      Wäre schön von dir zu hören.

      Herzliche Grüße,
      Simone (gleiche Geschichte und auch noch den gleichen Vornamen ;o))

  28. Liebe Julia,

    vor unserem Urlaub Anfang August hatte ich bereits schon einmal geschrieben – da haben wir es bei unserem anderthalbjährigen Sohnemann ziemlich unvorbereitet mit liebevollem Töpfchentraining versucht. Da Sohnemann aber einfach mehr Zeit gebraucht hätte, als wir ihm geben konnten/wollten, haben wir das ganze für den Urlaub erst mal wieder auf Eis gelegt und erst anschließend wieder weitergemacht, allerdings nur Teilzeit, weil er jetzt wieder zur Tagesmutter geht.
    Nachdem wir ein paar Tage lang nur Unfälle hatten und eigentlich schon beschlossen hatten, erneut eine Pause einzulegen und wieder Vollzeit zu wickeln, hat es plötzlich Klick gemacht bei Sohnemann. Seitdem hatten wir keinen einzigen Unfall mehr, solange er unten rum nackig ist. Er geht dann selbstständig zum Töpchen, verrichtet dort sein Geschäft und zeigt es uns anschließend freudestrahlend.
    Also sind wir hochmotiviert zum nächsten Schritt übergegangen und ziehen ihm jetzt zeitweise eine Hose an – und ab dem Moment funktioniert nichts mehr. Ich muss dazusagen, dass Sohnemann erstens noch relativ wenig spricht (“Pipi” und “Aa” beherrscht er aber) und wir zweitens eben nur Teilzeit-Töpfchentraining betreiben können, weil wir beide arbeiten und Sohnemann bei der Tagesmutter weiterhin Windeln tragen muss.

    Heute Morgen nach dem Frühstück sagte er plötzlich “Pipi”, aber als ich dann mit ihm zusammen zum Töpfchen gegangen bin, fiel schon beim ersten Schritt das Aa-Würstchen aus der Hose, das Pipi dagegen ist zum größten Teil im Töpfchen gelandet. Meine Intuition sagt mir, dass das schon ein Schritt in die richtige Richtung ist, oder?
    Und trotzdem frage ich mich gerade, ob es sinnvoll ist, mit Schritt zwei des Töpfchentrainings weiterzumachen, solange es nur so nebenbei laufen kann, oder ob wir uns einfach darüber freuen sollten, dass es nackig so gut funktioniert und dabei bleiben sollten, bis ich mir mal ein paar Tage frei nehmen kann und wir und dann ohne den normalen Alltagsstress ganz auf Schritt zwei des Töpfchentrainings konzentrieren könnten.

    Für Meinungen und Anregungen von allen Seiten wäre ich dankbar!

    Liebe Grüße
    Nele

  29. Hallo,
    ich brauche bitte einen Rat. Mit meinem Sohn (knapp 22 Monate) habe ich vor zwei Wochen das Projekt “windelfrei” gestartet und zu Hause klappt es auch echt super. Ich lasse ihn meist nackig, manchmal hat er eine Hose an und er geht selbst aufs Töpfchen, wenn er muss und bringt mir dann ganz stolz das “Ergebnis” und wir schütten es dann gemeinsam ins Klo, er darf spülen und Hände waschen. Er hat wahnsinnigen Spaß und verlangt jetzt ab und zu auch von sich aus schon die Windel ausziehen zu dürfen. Ich bin begeistert! Jetzt zu meinem “Problemen” oder besser Fragen:
    1. Da er zu Hause selbstbestimmt aufs Töpfchen geht, sagt er nicht Bescheid und wenn ich frage, ob er muss (weil er z.B. herumhampelt), dann geht er aus Prinzip nicht, sondern dann eben drei Minuten später. Wie mache ich das unterwegs. Bei den bisherigen Ausflügen hatten wir ein Töpfchen dabei und ich habe es dann am “Zielort” für ihn aufgestellt… aber das ist ja keine Dauerlösung. Irgendwann wäre es ja schon toll, wenn er Bescheid sagen würde, damit er dann auch mal auf eine fremde Toilette oder an einem Baum sein Geschäft verrichtet. Kommt das von allein oder wie kann ich ihn unterstützen? Er kennt die Gebärden, verwendet sie aber nur, wenn er mich auf der Toilette sitzen sieht…
    2. Mir ist aufgefallen, dass er ständig Lust hat sich die Hände zu waschen. Da ich aber nicht will, dass er den ganzen Tag am Waschbecken steht, sage ich dann z.B. “Wir waschen vor dem Essen und nach dem Töpfchen die Hände”. Daraufhin geht er zielstrebig zu seinem Topf und macht ein Mini-Pipi, nur damit er Händewaschen darf… das ist doch aber irgendwie die falsche Motivation oder? Findet ihr das problematisch oder kann ich das erst mal so laufen lassen?

    Vielen Dank an alle, die den langen Text geschafft haben.
    Liebe Grüße
    Frau Pe

  30. Hallo Julia,

    nachdem wir in den letzten Monaten rundum “glücklich” mit unseren Stoffwindeln waren und ich also keinen neuen Input brauchte (sobald man positive Testberichte liest, juckt es einen ja doch immer in den Fingern, noch etwas neues anzuschaffen, obwohl man eigentlich bestens ausgestattet ist …), bin ich letztens interessehalber (und weil eine Bekannte bald ein Kind erwartet, das sie auch mit Stoffwindeln wickeln will) wieder hier vorbeigesurft.

    Ermuntert durch die vielen positiven Erfahrungsberichte zum frühen Trockenwerden und weil gerade sämtliche Parameter passten (warmes Wetter, Sohn zwei Wochen zu Hause, weil die Tagesmutter Urlaub hat), haben wir uns nun ziemlich ungeplant und Hals über Kopf in das Abenteuer gestürzt und heute (Tag drei des liebevollen Töpfchentrainings) die ersten Ausflüge zum Einkaufen und auf den Spielplatz gewagt, fast komplett unfallfrei 🙂

    Allerdings habe ich nach einer ersten kurzen Recherche festgestellt, dass wir damit jetzt vor einem völlig unerwarteten Problem stehen: Sohnemann ist zu klein für normale Unterwäsche – oder andersherum ausgedrückt: In Größe 74/80 (Sohnemann ist 18 Monate, aber eher klein und vor allem ziemlich zart für sein Alter) gibt es hier vor Ort (Großstadt im Westen Deutschlands) absolut nix zu kaufen, und auch im Versandhandel gibt es nur sehr wenig.
    Vielleicht hat irgendjemand einen heißen Tipp für uns?

    Danke und viele Grüße
    Nele

      1. Falls noch jemand die Info braucht: Es gibt auch bei Ernsting’s Family Unterhosen in Größe 74/80 🙂

      1. Danke für die Tipps!

        Wie es aussieht, werden wir das Töpfchentraining nun doch erst einmal in Teilzeit-Windelfrei verwandeln. Übermorgen fahren wir in Urlaub (5h mit dem Zug), und leider scheint Sohnemann doch erst bei “Oh, ich habe Pipi gemacht” angekommen zu sein, sodass ich ihm die Fahrt ohne Windeln nicht zutraue. Und im Urlaub wollen wir uns natürlich auch die ganze Zeit darauf konzentrieren, ob Sohnemann vielleicht gerade wieder einen Unfall hatte.

        Aber nach dem Urlaub werde ich auf jeden Fall versuchen, ihn nachmittags (nachdem er von der Tagesmutter nach Hause kommt) windelfrei zu lassen. Und irgendwann im Herbst nehme ich mir dann eine Woche frei und starte einen neuen Versuch – dann halt mit Fußbodenheizung und Babylegs …
        Und vielleicht passt Sohnemann da ja schon in Größe 86 – dann wird auch die Anschaffung von Unterhosen einfacher 😉

  31. Hallo,
    mein Sohn ist schon fast 4,5 Jahre alt und er hasst es, nackt zu sein und er will nicht aufs Klo, Töpfchen schon gar nicht. Er weiß, wann er muss, es scheitert am nicht ohne Windel sein wollen. Will immer eine Windel, nur Hose geht auch nicht. Ganz zu schweigen von Unterhose.
    Hat er jetzt im Sommer draußen eine Badehose an, sagt er “Ich mach jetzt Pipi”, Beine breit und los, durch die Hose. Wenn ich sage “hier bitte nicht” (z.B. direkt vor die Haustüre” dann hört er gleich wieder auf und geht woanders hin und lässt dort weiter laufen. Darum weiß ich, er kann das.
    Was mache ich nun?
    Ich will ihn ja nicht zwingen, ohne Windel zu sein.

  32. Hallo Julia,
    danke für diese Zusammenstellung. Vor allem die Erfahrungsberichte im Frühjahr hatten mich davon überzeugt, meine Tochter (2,5) “trocken zu legen”. Davor hatten wir aus Unwissenheit ein halbes Jahr in Phase 1 verbracht – nach 3 nassen Hosen innerhalb einer Stunde war ich immer fest davon überzeugt, dass sie einfach noch nicht so weit sei 😉
    Nun ist sie also seit Ostern tagsüber weitestgehend trocken, aber nicht unfallfrei. Wir haben hier für Unfälle hauptsächlich 2 Szenarien: Sie hält ewig lange an (4-5h) und dann kanns einfach nicht schnell genug gehen. Oder sie gibt nicht Bescheid, versuchts alles alleine, aber kriegts nicht hin. Schicken funktioniert bei ihr nur schlecht. Im E-Book von Andrea Olson hab ich grad nochmal nachgelesen, aber an manch Stelle erscheint es mir auch einfach zu rabiat, ich hab da für uns jetzt nix passendes gefunden.
    Und jetzt hat sie noch eine ganz komische Vorstellung entwickelt: Sie meint, in die Matschhose reinpullern zu können. Vielleicht weil wenn kein Wasser reinkommt, kommt auch nix raus???
    Vielleicht hast du oder jemand anderes ja noch Ideen, wie wir auch noch von diesen Unfällen wegkommen.
    Liebe Grüße,
    Julia

  33. Liebe Julia,

    allerliebsten Dank für diese wunderbare Zusammenfassung!

    Da hier im Berliner Land gerade um die 30°C herrschen, wuselt meine Maus, 16 Monate alt (kann schon allein freihändig aufstehen und sich hinsetzen, läuft aber noch nicht frei), bisher zumindest immer morgens und Mittags direkt nach dem Aufwachen abgehalten, nun wenigstens zu Hause komplett nackig durch die Gegend. Rausgehen trau ich mich noch nicht ohne normale Unterhose+Inkontinenzeinlage (darauf bin ich umgestiegen, nachdem ihr die Milovias zu klein geworden sind – sie ist für ihr Alter aber auch sehr groß (ca 13kg/85cm)).

    Gerade weil sie schon so schwer ist und ichs obendrein schon wieder mit ner Sehnenscheidenentzündung im re Handgelenk zu tun hab, hab ich kurzerhand vor ca 2 Wochen ein Töpfchen (der Pott von reer) angeschafft, wo sie sich überwiegend auch freiwillig draufsetzt, wenn ich es ihr hinter die Füße stelle und sie lieb bitte sich hinzusetzen (immer nach dem Stillen und nach dem Aufwachen).

    Meistens wird sie quengelig kurz bevor sie Pipi macht – sie sagt also Bescheid – nur versteh ich nicht, warum sie selbst bei so warmem Wetter wie derzeit seit nun ca 1 Woche v.a. nachmittags nach dem Stillen partout nicht mehr auf den Topf will, sondern – und da liegt mein Problem, weil das stresst mich sehr – stattdessen ins ebenerdige (Familien)Bett krabbelt um dann kurz drauf dort loszupieseln…

    Um die Matratze davor zu schützen, müsste ich diese auf der gesamten Fläche mit wasserdichten Auflagen bedecken, wodurch wir dann aber nachts und beim Mittagsschlaf (sie schläft nur wenn ich danebenliege oder sie an meinem Bauch ist) gerade bei diesen Temperaturen noch mehr schwitzen und dadurch quasi in der eigenen Soße schwimmen würden…
    Einfach ne Türe zumachen um den Zugang zum Bett zu verwehren geht hier leider nicht, da meine Maus und ich zusammen im selben WG-Zimmer wohnen, das gleichzeitig unser Schlaf-, Wohn-, Spiel- und Arbeitszimmer ist.

    Hab ihr schon zigmal im ruhigen Ton gesagt und gezeigt wo ihr Pipi und Kacka hingehört, nämlich in den Topf, oder meinetwegen auch auf den Boden (da lässt sichs wenigstens wegwischen), und dass ich beides auf gar keinen Fall im Bett haben will.

    Will keine Machtkämpfe mit ihr – wenn ich grad seh dass sie wieder anfängt auf die Matratze zu pieseln (die kann ich wohl eh bald gegen ne neue tauschen wenn das so weitergeht, teurer Spass…) schnapp ich sie mir als und setz sie auf den Topf oder zumindest auf den Boden, was jedes Mal in viel Protest und lautem Geschrei ihrerseits endet… ich sag ihr dann, dass ich sie trotzdem immernoch voll und ganz liebe, egal was sie macht, und nehm sie in den Arm, aber dass ich dieses Verhalten nicht ok finde und sie Pipi kacka bitte da hinein (draufzeigend) in den Topf machen soll.

    Ich würd gern verstehen warum sie das überhaupt macht, hab aber echt keine Idee…
    Vielleicht steh ich mit meinem immer noch sehr schlafmangelgebeutelten Hirn aber auch einfach auf dem Schlauch…

    Heut früh wollte sie direkt nach dem Aufwachen auch nicht auf den Topf, obwohl sie offenbar mußte, weil sie kurz drauf losgepieselt hat…
    => Abhaltestreik? Autonomie-Bedürfnis? (sie will sich seit kurzem auch nicht mehr füttern lassen und sich auch nicht die Zähne nachputzen lassen…)

    Hat wer von euch ähnliche Situationen auch schonmal erlebt? Bzw wie würdet ihr an meiner Stelle damit umgehen?

    Ich danke euch sehr für eure Anregungen / Perspektivwechsel 🙂

    Alles Liebe,

    Sarah

  34. Bin grad auf Deine Website gestoßen, die finde ich wirklich klasse 🙂
    Mein Sohn ist jetzt 12 Monate alt und leider hab ich jetzt erst von windelfrei etc. gehört. Ich glaube es ist besser, wenn ich dann quasi mit dem sanften Töpfchentraining ab 18 Monate anfange, oder macht es davor noch “Sinn”? Ich habe mal so ein bisschen geschaut, ich erkenne leider gar keine Zeichen bei meinem Kleinen…. Hat er die schon verlernt, weil keiner darauf reagiert hat? Außer beim Kacka machen, weil das so schwer geht und er unter Weinen sehr Drücken muss 🙁
    Und noch was: Wir haben von meiner Schwiegermama ein Töpfchen bekommen, was Musik macht, sobald die Kleinen rein pieseln… Ich weiß noch nicht wirklich, was ich von dem Halten soll, spontan würde ich sagen, dass es mich nerven würde, wenn so eine penetrante Musik dudelt… Aber wie siehst du das, was hältst du davon?

    Würde mich SEHR freuen,Tipps dazu zu bekommen! Vielen Dank schon mal!

    Liebe Grüße, Kristina 🙂

    1. Ihr könnt z.B. morgens direkt nach dem Schlafen und Mittags direkt nach dem Mittagsschlaf aufs Klo gehen.

      Naja, Töpfchen mit Musik ist jetzt nicht so der Hit. Aber schau doch wie dein Kind reagiert. Vielleicht hat es Angst, vielleicht findet es das auch super genial? 😉 Jetzt hast du’s ja einmal zu Hause.

      Liebe Grüße,
      Julia

    1. …über’s Windlfrei/Töpfchentraining meine ich natürlich. Windelwissen.de hat sehr sehr viele hilfreiche Berichte.

  35. Habt ihr einen Tipp, wie man das ganze mit Kita kombinieren könnte? Meine Tochter ist 19 Monate alt und geht bis nach dem Mittagsschlaf hin, 4 Tage die Woche.
    Groß geht schon seit sie ein Jahr alt war ins Töpfchen.

  36. Bei uns hat das Trockenwerden mit 2,5 Jahren an sich gut geklappt. Jedoch kann mein Sohn (jetzt 3,5) nachts immer noch nicht halten (nur Pipi, 100-130 ml) und trägt somit (wieder) Windeln, weil ich das Bettzeug-waschen irgendwann satt war. Zudem kommt er nachts noch zu uns ins Bett, das will ich erst recht schützen. (Unterlagen sind verrutscht, Bettdecke wurde nass, je nach Position…).
    Wie kriege ich das Kind nachts trocken?
    Nochmals auf den Topf setzen aus dem Schlaf haben wir auch probiert, erstens hasst er es und zweitens gab es trotzdem Pannen. Nachts trinkt er nichts, abends nicht übermäßig, und morgens landet ja auch immer ein großes Pipi im Topf…
    Bin ratlos, zwar stört mich die Nachtwindel jetzt nicht so, aber die Berichte klingen immer so als könnten Kinder -einmal trocken – auch nachts gut halten.
    Bin gespannt auf Tipps.

    1. Hallo, soweit ich weiß braucht man um nachts aufzuwachen wenn man mal muss ein bestimmtes Hormon, wenn das noch nicht gebildet wird geht´s noch nicht. Vielleicht ist er einfach noch nicht so weit.

    2. Hey Maria,

      dein Sohn produziert eindeutig schon das “mysteriöse” Hormon namens ADH. Wenn nicht würde er in einem Zeitraum von 12 Stunden nicht nur 100 bis 120 ml pieseln, sondern 1 Liter (4*3 Stunden = 4 * 250 ml). ADH sorgt dafür, dass nachts die Urinmenge gedrosselt wird 😉

      Mein Kleiner wollte nachts auch nicht aufs Töpfchen. Es war einfach zu kalt und zu unangenehm:
      1) Über einer Schüssel oder dem Waschbecken abhalten. Halb liegen. Nichts berührt das warme Kind. Du flüsterst leise “Mach Pipi”. Nach 2 bis 3 Wochen einmal nachts aufs Klo klappt es sehr oft auch ganz ohne aufs Klo zu gehen.
      2) “>Überzieher fürs Töpfchen basteln – Ohne Nähen. So vorgehen wie bei 1).
      3) Tiny Potty Training Book kaufen, alles super erklärt…
      4) Nichts tun und Windeln tragen.

      LG Julia

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